Forum-Archiv Teil 6
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821/830/833/ - Lackierung Seawind von Kyosho
Abgeschickt von Jens am 04 Februar, 2004 um 08:32:02
Habe mir die Seawind von Kyosho zugelegt und möchte sie lackieren. Wenn möglich ohne Spray (mangels Platz), d.h. streichen. Wer hat Erfahrungen gemacht? Mit Schaumstoffrolle? Welchen Lack? Humbrol von Revell, bzw. 2k-Lack?

821/830/833/ - Lackierung Seawind von Kyosho
Abgeschickt von Jürgen Schacht am 16 Februar, 2004 um 00:55:05
Hallo Jens,
seit einiger Zeit lackiere ich nur noch mit der Schaumstoffrolle, das sieht richtig gut aus, allerdings gehört etwas Übung dazu, denn die Bläschen müssen ja wieder verschwinden. Das ist mit etwas Übung aber recht schnell erlernbar. Meine Farben sind Harzlacke aus dem Baumarkt, das Wichtigste dabei ist, daß die Farben zueinander passen. Das fertig lackierte Boot lackiere ich dann noch einmal mit einem farblosen Lack, meistens nehme ich dazu einen passenden Fensterlack, der ist recht hart aber gleichzeitig auch etwas elastisch und er vergilbt nicht.
Viel Spaß beim Üben.
Gruß Jürgen

821/830/833/ - Lackierung Seawind von Kyosho
Abgeschickt von Tom Kroebel am 11 Februar, 2004 um 10:48:47
Minisail ahoi!
Ist der Rumpf der Seawind nicht aus ABS-Kunststoff und somit etwas elastisch? Ich rate zu 2-Komponenten-Lack - z.B. vom Autolackierer - damit der Lack dann etwas elastisch bleibt. Ansonsten besteht die Gefahr dass er abplatzt.
Vor dem Lackieren von Kunststoff (mit einer kleinen Schaumstoffrolle) den Rumpf unbedingt noch mit ganz feinem Schmirgelpapier anschleifen und danach mit Waschbenzin gut entstauben und entfetten, damit der Lack auf der angerauhten Oberfläche besser haftet.
Modellsegelnde Grüsse,
Tom
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832/834/913 - Spinnakern auf Modellsegelschiffen
Abgeschickt von Carsten Trachte am 15 Februar, 2004 um 21:49:40
Hat jemand Erfahrungen mit dem Setzen/Bergen und der generellen Verwendung von Spinnakern auf Modellsegelschiffen?

832/834/913 - Spinnakern auf Modellsegelschiffen
Abgeschickt von Jürgen Schacht am 16 Februar, 2004 um 00:58:48
Hallo Carsten,
schaue mal ins Archiv vom Forum, unter 2003/01-04 ist einiges zusammengetragen worden.
Gruß Jürgen

832/834/913 - Spinnakern auf Modellsegelschiffen
Abgeschickt von Hellmut Kohlsdorf am 01 Juni, 2004 um 14:51:10
Hallo Carsten,
ich bin beim Bau meiner Voilier, Bauplan vom vth-Verlag, jetzt an dem Punkt wo der Einbau eines Spinnakers akut wird. Ich orientiere mich dabei an den Vorschlägen von Doug Lord, siehe http://www.microsail.com/spinnaker.html
Anders als bei seinem Vorschlag, kann ich meinen Hohlkörper im Rumpf nicht über einen Abfluß in Bugnähe entwässern, sondern muss mittels Wassersensor und Pumpe den Hohlkörper entwässern.
Weiterhin, anders als bei Doug, setze ich ein Genua-Vorsegel ein, dessen Vorliek mit dem Vorstag identisch ist. Dieser wäre nun dem sich entfaltenden Spinnaker im Wege (der Spinnaker soll übrigens in weniger als 3 Sekunden gesetzt und eingeholt werden. Ich plane daher ein Kabinen-Decksaufbau über 2 Gewindestangen über die Spinnaker-Decksöffnung parallel zur Bootslängsachse zu bewegen und an diesem Decksaufbau einen "Baum" vorzusehen der bis zur Bugnase reicht und an welchen ich die Vorstag befestige. Dadurch würde über Endstellungsschalter und Relais das setzen oder einziehen des Spinnakers wie folgt ablaufen. Hierbei werde ich Getriebemotor mit Umpolung und Endschalter Elektronik und Mechanik einsetzen wie in diesem Forum als Beitrag gezeigt.
1. Deckaufbau und "Vorstagbaum" nach Achtern fahren bis Spinnaker Decksöffnung frei.
2. Endschalter schaltet dann Relais welches über mehrere Getriebemotoren den Spinnaker setzt oder einfährt bis wieder ein
3. Endschalter den Deckaufbau und "Vorstagbaum" über die Decköffnung fährt.
Sollte ich den Eindruck haben das diese Mechanik zu anfällig für Störungen wäre, würde ich über einen Mikrocontroller den Vorgang überwachen und einen "failsafe" Zustand anfahren lassen.
Sollte, aus was für Gründen auch immer Wasser in den Hohlraum fliessen, so würde das Wasser aus den Rumpf gepumpt.
Ich habe leider keinen Platz im Web um Abbildungen abzulegen zur ergänzenden Information. Stehe aber für weiterführenden Informationsaustausche gerne zur Verfügung. Wäre schön nicht alleine in dieses "technische Abenteuer" zu gehen, schau aber in Dougs Webseite!
mit freundlichem Gruß
Hellmut
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845 - Grand Banks Schooner von Kingston Mouldings
Abgeschickt von Jens am 25 Februar, 2004 um 08:38:24
Hat schon jemand Erfahrung mit dem Grand Banks Schooner von Kingston Mouldings gemacht, Segeleigenschaften?
Habe im Kiel jetzt 3 kg Blei versenkt, das Boot wird fahrfertig ca. 6 kg verdrängen. Wenn man nicht voll besegelt in See sticht sollte das reichen...., oder ?
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846/847/848/850/866 - Suche Rezension "Historische Segler ferngesteuert"
Abgeschickt von Tom Kroebel am 27 Februar, 2004 um 12:02:14
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Minisail ahoi!
Gibt es irgendwo Rezensionen oder eine etwas ausführlichere Beschreibung des Buchs "Historische Segler ferngesteuert" (von Martin Becker) aus dem vth?
In Buchläden und auf Messen habe ich es bisher noch nicht gefunden und ich will mir ja auch keinen Staubfänger fürs Buchregal bestellen.
Modellsegelnde Grüsse,
Tom

846/847/848/850/866 - Suche Rezension "Historische Segler ferngesteuert"
Abgeschickt von Peter Schuster am 27 Februar, 2004 um 13:21:53
Hallo Tom,
eigentlich ist auf dieser HP unter Diverses/Bücher das gesuchte Buch von Martin Becker schon aufgeführt. Mit einer kurzen Beschreibung und einem Link zum Buchverlag und zu Martin´s HP selbst einschließlich email-Adresse.
Peter Schuster

846/847/848/850/866 - Suche Rezension "Historische Segler ferngesteuert"
Abgeschickt von Tom Kroebel am 27 Februar, 2004 um 14:18:24
Ahoi Peter,
erstmal vielen Dank für den Tip, aber leider ist mir die Buchvorstellung eben doch etwas zu kurz geraten, ich würde mich ganz gerne mal über die Qualität informieren. Auch auf der Homepage des Autors kann ich nicht viel mehr Erhellendes finden.
Ausserdem irritiert mich der Satz "das Ziel des Buches ist es, dem Einsteiger zu helfen und nicht den Könner zu verbessern". Heisst das dass es nur ein Buch für Anfänger ist?
Modellbauende Grüsse,
Tom

846/847/848/850/866 - Suche Rezension "Historische Segler ferngesteuert"
Abgeschickt von Martin Becker am 27 Februar, 2004 um 21:09:56
Hallo Tom,
das Ding ist NICHT nur für Anfänger sondern schon speziell auf die Bedürfnisse von ernshaften Modellbauern zugeschnitten. Das o.g. Zitat bezieht sich lediglich darauf, dass sich (mit dem entsprechenden Aufwand) alles noch besser machen lässt. Wer nur eine "Rubin" mit den Komponenten des Herstellers versehen will, sollte sich das Geld sparen.
Ansonsten sind alle relevanten physikalischen und technischen Grundlagen dabei. Ich weiss nicht so genau, was Du noch wissen wolltest- z.B. die Berechung der metazentrischen Höhe doziere ich nicht, das können viele Leute nämlich nicht und nützen tuts in der Praxis wenig.
Melde Dich doch einfach mal, dieses Buch habe ich nämlich geschrieben, um Modellbaukollegen zu helfen: Geldverdienen lässt sich mit dem Sammeln von leeren Pfandflaschen deutlich mehr, also keine Angst dass ich unbedingt was verkaufen will ;-)

846/847/848/850/866 - Suche Rezension "Historische Segler ferngesteuert"
Abgeschickt von Jürgen Batta am 28 Maerz, 2004 um 22:03:13
Hallo Tom,
hatte mir das Buch sofort nach der Veröffentlichung gekauft und seid dem schaue ich fast täglich hinein, finde immer wieder Dinge, die ich umsetzen kann (sofern es meine Möglichkeiten zulassen). Es ist alles gut beschrieben, und, wenn man sich mit der Materie auseinandersetzt, auch umzusetzen. (Leider stehe ich mir bei der Umsetzung meist selbst im Wege, und da kann das Buch nun nichts dazu.)
Auf jeden Fall ist es (für mich) ein Buch, das nicht zu den Exemplaren gehört, die drohen zu verstauben.
Jürgen
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853/854/912 - Schwingkiel
Abgeschickt von Miro Sauerland am 07 Maerz, 2004 um 19:52:22
Guten Tag,
Ich wollt mal anfragen, ob es vielleicht jemand gibt der sich auch schon einmal Gedanken über ein Schwingkiel gemacht hat?
Auf welche Weise könnte man solch ein spezial-Kiel bewegen? Mir sind 2 Wege eingefallen:
1. - pneumatisch mit Luftdruck, war aber zu schwer und zu breit.
2. - Mit einer Gewindespindel und Getriebemotor.
Wer hat noch mehr Ideen? Es sind zirka 200 N , also ca. 20 Kg zu bewegen.
(Was ist ein Schwingkiel? Um die aufrichtende Kraft des Kiels bei einem Segelboot zu optimieren, kann man das Kiel auf beide Seiten hoch holen. Daraus folgt weniger Gewicht , mehr Speed, aber weniger Stabilität.
Weitere Informationen unter http://www.yacht.de/yo/yo_news/pspic/bildgross//78/S2_433f5ddaac77247.jpg )

853/854/912 - Schwingkiel
Abgeschickt von Tom Kroebel am 08 Maerz, 2004 um 10:20:56
Minisail-ahoi Miro,
da deine Mailbox anscheinend voll ist antworte ich mal hier. Ich habe schon mal eine Trimmvorrichtung für einen beweglichen Ballast (von ca. 15 kg) gebaut, dazu brauchte ich auch einen entsprechend kräftigen und nicht unbedingt schnellen Antrieb.
Meine weiteren Lösungsansätze:
- Sehr starkes Servo (z.B. Quaterscaleservo aus dem Flugmodellbau für Grossmodelle). Gewicht wird direkt über den Servoarm bewegt. Vorteil: schnell - Nachteil: teuer, schwer.
- Kräftige Segelwinde. Gewicht wird über Seil bewegt. Vorteil: Billig, leicht - Nachteil: Langsam.
Ich habe dann die Lösung mit der Segelwinde gewählt weil die Geschwindigkeit beim Trimmen nicht so entscheidend war, aber die Winde doch noch mehr Kraft hatte.
Modellskippernde Grüße,
Tom

853/854/912 - Schwingkiel
Abgeschickt von Hellmut Kohlsdorf am 01 Juni, 2004 um 14:27:19
Hallo Miro
Ich habe mich mit dem Thema meine Voilier, nach Bauplan vom vth-Verlag, steifer zu machen bereits intensiver auseinandergesetzt. Da es eine Langkielyacht ist und mein erstes Modellboot, wurde ich über die Schwächen von Langkielern gegenüber solchen mit Schwert informiert.
Zum Thema, Schwingkiel, oder wie in den USA gesehen, ein Gewicht über Kohlefaserrohre an Deck zu bewegen, oder mit Rudern unten am Rumpf, ist Geschmackssache glaube ich. Interessant fand ich die Idee diese Funktion über ein Giro zu automatisieren. Das Giro würde Drehung um die Längsachse erkennen und gegensteuern. Die Reaktion wäre so schnell, das man bei Rudern unterhalb der Wasserlinie sogar in Erwägung ziehen könnte über ein 2. Giro dem Eintauchen des Buges bei Fahrt mit Wind aus achtern entgegen zu wirken. Solltest du deine Pläne in der Richtung weiter verfolgen stehe ich dir gerne als Gesprächspartner zur Verfügung. Da ich auf die Originaltreue nicht den Wert, äußerst respektabel, lege wie in diesem Forum, bin ich mehr im Forum schiffsmodell.net zu finden.
mit freundlichen Grüßen
Hellmut
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855/856/857/858/859/881/946 - Windenweg begrenzen
Abgeschickt von Michael Schmitz am 14 Maerz, 2004 um 18:59:33
Hallo zusammen,
im Moment ist der Bau meines Bootes so weit das ich die Segelwinde einbauen kann. Zu meiner Frage:
Kann man den Weg der Endlosschot auf eine andere Weise als über den Durchmesser der Windentrommel begrenzen?
Ich benutze eine Hitech Winde und eine Futaba F14 Steuerung
Gruß
Michael Schmitz

855/856/857/858/859/881/946 - Windenweg begrenzen
Abgeschickt von Borek Dvořák am 15 Maerz, 2004 um 06:16:41
Hallo Michael,
den Wickelweg einer Segelwinde kann man mit einem Dual-Rate-Modul (so heißt es bei Graupner, vielleicht hat Robbe eine andere Bezeichnung) stufenlos im Bereich zwischen 100% und ca. 50% variiren.
Viele Grüsse
Borek Dvořák

855/856/857/858/859/881/946 - Windenweg begrenzen
Abgeschickt von Tom Kroebel am 15 Maerz, 2004 um 10:56:42
[Grafik]

Minisail ahoi ...
Ausser dem von Borek beschriebenen Dual-Rate-Modul für die F14 gibt es auch noch Möglichkeiten für eine servoseitigen Begrenzung:
1. Graupner "Magic Box" für bis zu 4 Servos (wohl etwas überdimensioniert und teuer)
2. Smart-Fly "Equalizer 2" (Leider ist mir kein Händler hierzulande bekannt)
Ich meine mich erinnern zu können daß auch Conrad ekeltronik mal sowas ähnliches im Angebot hatte.
Modellskippernde Grüsse,
Tom

855/856/857/858/859/881/946 - Windenweg begrenzen
Abgeschickt von Stephan Ludwig am 15 Maerz, 2004 um 11:08:37:
Hallo, ja das heißt bei Robbe Futaba genauso.
Ich habe das genauso für die Hitech-Winde gemacht... ist die einfachste Lösung....
Gruß
Stephan

855/856/857/858/859/881/946 - Windenweg begrenzen
Abgeschickt von Tom Kroebel am 16 Maerz, 2004 um 11:47:48
Nochmal minisail ahoi, ich habe im Eifer des Gefechts leider Conrad Ekeltronik mit Simprop Ekeltronik verwechselt.
Das Dual-Rate-Modul findest du unter http://www.simprop.de/Seiten/Modellbau/0110833DualRateReverse.htm
Übrigens halte ich eine Wegbegrenzung im Modell für empfehlenswerter, denn wie schnell verdaddelt man die richtige Einstellung am Sender. Ausserdem kann man so z.B. auch zwei Winden an einem Kanal anschliessen und unterschiedliche Wege einstellen.
Modellskippernde Grüsse,
Tom

855/856/857/858/859/881/946 - Windenweg begrenzen
Abgeschickt von Andreas Hoch am 13 April, 2004 um 16:22:44
Hallo,
Conrad hat unter der Bestellnummer 227373 ein Failsafe-Modul mit Servowegbegrenzung für 19,95. Das Teil ist ganz frisch (angeblich lieferbar seit März) und dürfte wohl das richtige für dieses Problem sein, der Preis ist auch durchaus ok.
Gruß,

Andreas 855/856/857/858/859/881/946 - Windenweg begrenzen
Abgeschickt von Tom Kroebel am 21 Juni, 2004 um 14:50:28
Minisail ahoi!
Ich habe mir das Modul gekauft und getestet: Sowohl die Failsafe-Stellung als auch beide Servo-Endstellungen lassen sich unabhängig über einen Taster programmieren. Das Modul wird einfach in die Servoleitung eingeschleift und hat nebenbei auch noch eine Warnanzeige für die Akkuspannung. Dabei ist das Teil nur etwa 1 x 2 cm groß.
Nochmal danke für den Tip und
modellbauende Grüsse,
Tom
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861/862/863/ - Geknüpfter Bugfender
Abgeschickt von Ralph Sutthoff am 23 Maerz, 2004 um 17:26:18
Ahoi,
mein "Dickschiff", die 1, 60 m lange Ketsch Saturn, soll mit einem fetten Bugfender ausgestattet werden. Sehr gut gefallen mir die geknüpften Bugfender. Nun würde ich mir gerne die Arbeit sparen, so ein Teil selber zu tüdeln. (Mein letzter Diamantknoten ist nicht so der ganz große Hit geworden.) Hat jemand einen Tipp oder eine Idee? Danke im voraus.
Ralph

861/862/863/ - Geknüpfter Bugfender
Abgeschickt von Willi Pülmanns am 23 Maerz, 2004 um 23:12:22
Hallo Ralph
Ich habe es selber zwar noch nicht probiert, aber ich hatte die gleiche Absicht und habe deshalb schon mal darüber nachgedacht, wie man es anstellen könnte. Ich bin zu der Auffassung gelangt, daß bei dieser Problemstellung derjenige klar im Vorteil ist, der häkeln kann. Ein gehäkelter Taufender erweckt bis zu einem Maßstab von ca. 1:15 einen recht authentischen Eindruck. Man sollte mit dem normalen Stich häkeln und keine Stäbchen-5 da werden die Löcher zwischen den Maschen zu groß.
In einem alten Katalog von Harhaus habe ich auch mal recht gut aussehende Taufender für den käuflichen Erwerb gesehen, die wohl aus dem Steingraeber-Programm stammen (Kissenfender von 3,5 x 2,0 bis 6,0 x 2,5 cm und Kugelfender von 2,5 bis 4,0 cm Durchmesser)
bis denne
Willi

861/862/863/ - Geknüpfter Bugfender
Abgeschickt von Franz Amonn am 23 Maerz, 2004 um 23:41:30
Hallo Ralph
Eine brauchbare Anleitung zum Herstellen von solchen Fendern findest Du in "Klabautermanns Seekist" Februar 2002 (als PDF herunterzuladen von www.minisail.ch)
Mit bestem Gruss
Franz
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865/868 - Segelwinde für Rahsegler
Abgeschickt von Jürgen Batta am 28 Maerz, 2004 um 19:08:06
Hallo Modellbaufreunde,
Ihr seid meine letzte Hoffnung....
Ich baue zur Zeit eine Dreimastbark im Maßstab 1:75.
Es hat auch alles zu meiner vollsten Zufriedenheit geklappt (bis jetzt). Denn jetzt beschäftige ich mich schon geraume Zeit mit der Segelwinde. Ich habe diverse Bücher und Berichte (eigentlich alle die ich finden konnte) gelesen, komme aber nicht so richtig weiter. Jeder Versuch eines Nachbaues der dort beschriebenen Varianten ist zum Scheitern verurteilt.
Jetzt muß ich mich wohl outen, denn ich bin einer der wenigen Modellbauer, die von Elektronik so gar keine Ahnung haben (Poti ist für mich schon ein Schimpfwort).
Und nun zu meiner Frage.
Besteht Eures Wissens irgendwo die Möglichkeit eine solche, für die Bedienung der Brassen geeignete, Segelwinde käuflich zu erwerben?
(Ich habe noch niemanden im Netz gefunden, der soetwas anbietet)
Ich danke Euch für Eure Hilfe und wünsche eine schöne Saison 2004
Jürgen

865/868 - Segelwinde für Rahsegler
Abgeschickt von Ralph Sutthoff am 30 Maerz, 2004 um 15:24:58
Hallo Jürgen,
auch auf die Gefahr hin, daß mich die versammelten Minisailer hier gleich alle zum Kielholen vorschlagen werden, hast Du schon mal an den Einsatz eines Segelverstellservos gedacht?
Wenn Dir ein Verstellservo immer noch zu schnell ist, dann kann man einen anderen kräftigen Servo nehmen. Bei einigen modernen Digital-Servos sind die Geschwindigkeiten einstellbar. Viele Probleme der Winde lassen sich sehr schön dadurch lösen, daß die Arme des Servos der Länge nach gelocht werden und so ganz unterschiedliche Wege und Kräfte, auch für zwei verschiedene Segel, zur Verfügung stehen. Da kann man ganz nach Weg-Bedarf die Leine, Brasse oder Schot durchführen und in Ruhe die optimale Bohrung ausprobieren. Selbst ein Computersender kann so entbehrlich werden. Soweit gut zugänglich erfolgt die Befestigung an einer Patentklampe auf dem Servoarm in der Nähe des Drehpunktes.
Ein kleiner Nachteil bleibt allerdings. Schaltet man den Strom ab, hält ein Verstellservo nichts mehr. Beim Transport kann das mal nerven.
Viel Erfolg bei dieser interessanten Herausforderung wünscht Dir
Ralph
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867 - Gemeinschaftsprojekt der anderen Art
Abgeschickt von Miro Sauerland am 29 Maerz, 2004 um 20:02:26
Ich hab da mal eine Idee.
Wer durch das Web stöbert um Informationen zum erstellen einer GFK Rumpfform sucht, der findet meist nur sehr subjektive, oberflächige Informationen zum laminieren und außerdem werden einem nie alle Fragen
beantwortet. Wie wäre es hier mit dieser Plattform (das Forum) eine PDF- Datei zu erstellen, welche mal so richtig ausführlich über das laminieren informiert?
- Also als erstes könnte man Fragen sammeln (und auch wenn sie dumm erscheinen).
- Dann verschiedene Autoren finden und Wissen anhäufen und Erfahrungen diskutieren.
- Diesen Prozess lange fortführen und damit mal dieses Thema richtig offenlegen und zwar für jeden ohne Geld zu zahlen. Also wie findet ihr die Idee? Was haltet ihr davon? Wie könnte das realisiert werden?
Miro Sauerland
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870/871 - Historischer Segler, Kiel?
Abgeschickt von Thomas am 05 April, 2004 um 08:27:09
Hallo zusammen, plane die "Violante" zu bauen, eine Segelyacht von 1892, Kutter getakelt. Das Boot soll ein handliches Modell werden, d.h Länge bis max 80cm + Bugspriet.
Anstatt internen Bleiballast einzufüllen wäre es u.U galanter eine externe Kielflosse mit Bleibombe abnehmbar an den Rumpf zu bringen. Ich würde dazu z.B als Ersatzteil eine Kielflosse und Bleibombe von Graupner kaufen. Hat schon jemand Erfahrung damit, was spricht dafür, was dagegen ? Danke und Gruss, Thomas

Abgeschickt von Tom Kroebel am 06 April, 2004 um 09:23:13
Minisail ahoi!
Mal davon abgesehen, dass eine Kielflosse natürlich nicht vorbildgetreu und eleganter aussieht und das Boot (etwas) bremst, hat das Modell durch die Flosse dann auch noch mehr Tiefgang, was einerseits zwar die Krängungsstabilität erhöht aber sich dafür auch gerne Wasserpflanzen drumwickeln und man bei flachen Gewässern mehr aufpassen muss nicht aufzulaufen.
Damit es gut segelt sollte das Modell besser so leicht wie möglich gebaut werden um einen möglichst hohen Ballastanteil zu erreichen. Dafür reicht dann auch der interne Kielballast.
Modellskippernde Grüsse,
Tom

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873/874/875/876/877/878/879/880/962 - Segelboot für Anfänger
Abgeschickt von Andreas Hoch am 10 April, 2004 um 23:16:29
Hallo Minisailors,
nachdem ich bisher nur Motorboote gebaut habe (momentan liegt der RH-III von www.mahagonimodellboote.de in den letzten Zügen), möchte ich gerne einen schicken Segler bauen, die Größe sollte Kleinwagenfreundlich sein, also maximal ca. 1,5 Meter Rumpf- bzw. Mastlänge.
Die bei den großen Herstellern überwiegenden Joghurtbecher -sorry für den Ausdruck - sind aber nicht so mein Ding, ich möchte gerne ein Boot mit sehr guter klassischer Optik und viel Holz. Zur Abwechslung soll es aber mal ein Bausatz und kein Materialsatz werden. Für die ersten Seglererfahrungen habe ich mir eine Optimistenjolle in 1:4 gebaut. Am interessantesten finde ich die Valdivia von Robbe, die kommt für mich wegen des nicht ganz kleinen Preises aber erstmal nicht in Frage, ausserdem ist mir etwas zuviel Kunststoff an der Valdivia (Schanzkleid, Deck, Aufbauten).
Als Alternativen habe ich die Colin Archer oder die Karoline von Simprop / Billing Boats gefunden. Bei beiden Modellen ist wohl die Passgenauigkeit nicht so top. Die Colin Archer wird wohl im Gegensatz zur Karoline keinen Zusatzkiel benötigen und hat einen Flautenschieber. Dagegen hat die Karoline aber wohl den Vorteil, daß der Zugang zu den Inneren Werten recht gut durch abnehmbare Aufbauten kaschiert ist, bei der Colin Archer hat man eine unschöne Fuge im Deck. Welche Unterschiede (mal abgesehen vom Besanmast der Colin Archer) gibt es zwischen den beiden Modellen sonst noch, ist einem Segelanfänger von einem der beiden Boote grundsätzlich abzuraten?
Gruß, Andreas

873/874/875/876/877/878/879/880/962 - Segelboot für Anfänger
Abgeschickt von Tom Kroebel am 11 April, 2004 um 11:42:47
Minisail-Ahoi!
Die Valdivia von Robbe hat zwar einen tiefgezogenen, völlig glatten ABS-Rumpf, das ABS-Deck und die Aufbauten werden aber mit Holz beplankt. Es gibt Händler, die ein günstigeres Paket aus Baukasten, Beschlagsatz, Ballast und Antriebsatz anbieten.
Wenn man mag, kann man den Rumpf und das Schanzkleid ja sicher auch noch mit Holz beplanken.
Die Valdivia segelt ausserdem besser als die angesprochenen Modelle von Billing Boats.
Modellskippernde Grüsse,
Tom

873/874/875/876/877/878/879/880/962 - Segelboot für Anfänger
Abgeschickt von Andreas Hoch am 12 April, 2004 um 15:40:51
Hallo Tom,
ich hab mich mal nach Komplettsets für die Valdivia umgeschaut, die fangen bei gut 600 Euro an, immer noch etwas viel für die Hobbykasse, bei den beiden Modellen von Billing Boats wären es jeweils gut 200 Euro. Was mich am Kunststoffunterbau von Deck und Aufbauten der Valdivia stört, ist daß ich irgendwie nicht so recht mit der Verarbeitung der ABS-Tiefziehteile zurechtkomme. Daher baue ich im allgemeinen lieber komplett in Holz. Für das erste richtige Segelboot soll es der Einfachheit halber aber mal zumindest ein Kunststoffrumpf werden, der Rest soll aber möglichst komplett aus Holz sein. Ausserdem bin ich noch nicht so fit mit der Theorie des Segelbootbaus, daher möchte ich gerne auf ein Bausatzmodell zurückgreifen.
Ich werde wohl mal bis zur Intermodellbau in Dortmund abwarten und mich dort noch etwas umsehen, viellecht finde ich ja noch ein anderes Modell, das meinen Wünschen entspricht und etwas günstiger als die Valdivia ist.
Gruß,
Andreas

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Abgeschickt von Tom Kroebel am 12 April, 2004 um 17:54:29
Ahoi!
Die 600 (T)Euro für die Valdivia halte ich auch für hart an der Schmerzgrenze für einen Bausatz. Das liegt aber auch daran dass Robbe damit kein Modell für den Massenmarkt anbietet und man somit eben einen Teil für die Exklusivität zahlt.
ABS lässt sich doch sehr gut schneiden und bearbeiten und ist zudem auch noch ohne Behandlung über Jahre wasserunempfindlich im Gegensatz zu Holz. Für einen Baukasten ist es ideal, allerdings sollte man es besser lackieren wenn es längere Zeit Licht ausgesetzt ist weil es sonst durch das UV-Licht vergilbt. Zudem verliert es auch den enthaltenen Weichmacher, so dass es versprödet und dann leichter brechen kann. Tragende oder sehr belastete Teile sollte man also besser nicht aus ABS fertigen bzw. besser mit Holz unterfüttern.
Am besten wäre natürlich ein Rumpf aus GfK, das Material ist robuster als ABS, aber leider auch teurer.
Es wäre nett wenn du uns dann berichten könntest was du so gefunden hast.
Modellsegelnde Grüsse,
Tom

873/874/875/876/877/878/879/880/962 - Segelboot für Anfänger
Abgeschickt von Borek Dvořák am 13 April, 2004 um 06:46:18
Hallo Andreas,
von der Karoline möchte ich Dir grundsätzlich abraten. das Boot sieht zwar ganz gut aus (wenn denn die Mängel des Baukastens ausgemerzt sind), hat aber zu wenig Freibord, und ich kann mir nicht vorstellen, daß sowas in der mickrigen Größe zufriedenstellend segeln kann. Colin Archer ist dagegen ziemlich wetterfest und segelt sehr gut. Die Segeleigenschaften kann man weiter verbessern, indem man den Ballast voll aus Blei gießt (statt der typischen Baukastenunart mit Ballast aus Bleikugeln) und womöglich noch AUSSEN am Rumpf ansetzt. Allerdings ist die Dokumentation, besonders die des Riggs, für einen Neueinsteiger nicht gerade gut verständlich. Doch mit einem guten Fachbuch (z.B. John Leather: Das Gaffelrigg) lässt sich auch diese Hürde meistern.
Die Valdivia ist meiner Meinung nach ein Leichtwindsegler, weswegen sie für mich ausscheiden würde.
Das beste Anfängerboot war die Optimist von Graupner (die Produktion ist leider schon seit vielen Jahren eingestellt). Näheres zu diesem Modell in einem Thread in RC-Network (www.rc-network.de). Ich würde Dir empfehlen zu versuchen, die Rumpfschale auf dem Gebrauchtmarkt (ebay?) zu kaufen und auszubauen. Falls Du danach noch Spaß an Segelschiffsmodellen empfindest, kann dann das nächste Boot schon eine Holzkonstruktion sein.
Auch die Atlantis und die Saphir würde ich an Deiner Stelle in Betracht ziehen. Das sind beides sehr gut gelungene Konstruktionen, bei der Atlantis sollte man das Boot allerdings nicht so überballastieren, wie das fälschlicher Weise von Robbe vorgesehen ist. Richtig wäre eine Verdrängung so um die 14 kg statt den vorgesehenen ca. 17 (Gusseisenballast aus dem Kasten durch einen tiefer liegenden aus Blei ersetzen, überall mit Gewicht sparen). Der Vorteil liegt in der Größe des Modells, große Modelle segeln einfach besser.
Viele Grüsse
Borek

873/874/875/876/877/878/879/880/962 - Segelboot für Anfänger
Abgeschickt von Andreas Hoch am 13 April, 2004 um 11:31:54
Hallo Borek,
ich habe mir in den letzten Tagen die Anleitung zur Valdivia genauer angesehen, es ist zwar ein sehr schönes Boot mit sehr guter Bauanleitung, aber wohl zu aufwändig zu bauen und auch beim Transport nicht unkompliziert.
Beim Bau der Colin Archer und auch der Karoline (wobei letztere wegen Deines Hinweises ausfällt) sehe ich weniger Probleme auf mich zukommen, auch bei schlechter Dokumention werde ich da wohl keine all zu großen Probleme haben.
Als Zweitmodell zu üben könnte ich auch noch auf eine Collie (I oder II ?) von Graupner zurückgreifen, die steht bei Bekannten auf dem Dachboden.
Die Saphir gehört einfach der Optik wegen nicht zu meinen Favoriten, denn abgesehen von ein paar Tagen, an denen ich am Wasser bin, stehen meine Boote als Standmodelle in der Wohnung. Die Atlantis werde ich mir (falls sie in Dortmund ausgestellt ist) mal genauer ansehen.
Bei der Gelegenheit: Werden auf der Intermodell eigentlich auch ein paar Modelle von Minisailors zu sehen sein?
Viele Grüße,
Andreas

873/874/875/876/877/878/879/880/962 - Segelboot für Anfänger
Abgeschickt von Hermann-Josef Stark am 13 April, 2004 um 13:59:10
Antwort auf: Re: Segelboot für Anfänger von Andreas Hoch am 13 April, 2004 um 11:31:54:
: Hallo Andreas Hoch,
: Bei der Gelegenheit: Werden auf der Intermodell eigentlich auch ein paar Modelle von Minisailors zu sehen sein?
ja der mini-sail e.V. wird mit einem Stand vertreten sein. Soweit ich weiß Halle 1 im Außenring.
Gruß Hermann

873/874/875/876/877/878/879/880/962 - Segelboot für Anfänger
Abgeschickt von Andreas Hoch am 13 April, 2004 um 14:04:30
Hallo Tom,
Da hast Du sicherlich recht, für das Geld bekommt man, wenn ich mir die Bauanleitung ansehe, auch einen recht ordentlichen und umfangreichen Bausatz, der sonst nicht Alltäglich ist. Nach längerem studieren der Bauanleitung schätze ich die Valdivia aber als doch etwas zu umfangreich ein.
Meine letzten Erfahrungen mit ABS sind schon ein paar Jahre her, damals bin ich mit der Bearbeitung von Holz deutlich besser zurecht gekommen, mit den meist recht wabbeligen ABS-Tiefziehteilen hatte ich damals immer so meine Probleme.
: Am besten wäre natürlich ein Rumpf aus GfK, das Material ist robuster als ABS, aber leider auch teurer.
Mal sehen, es gibt ja außer den ganz großen Hersteller noch viele kleinere, die dann teilweise auch GFK-Rümpfe haben. Wahrscheinlich ist in Dortmund auch durchaus noch etwas interessantes für mich dabei.
: Es wäre nett wenn du uns dann berichten könntest was du so gefunden hast.
Werde ich tun.
Viele Grüße,
Andreas

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Abgeschickt von Hellmut Kohlsdorf am 02 Juli, 2004 um 00:20:46
Hallo Andreas
warum nicht gleich einen Holzrumpf selber bauen? Es gibt z.B. beim vth-Verlag Baupläne für attraktive Segelyachten. Ich selber baue die Voilier. Was gar nicht so schlimm den Rumpf zu erstellen. Ich habe den Rumpf nur mit Epoxy und 29g/qm Glasfaser verstärkt um stoßunempfindlicher zu sein. Anschließend mit G8 Polyutheranlack und Toner gespritzt um einen schönen Farbton zu erhalten. Die reiche Holzmaserung der Kiefer bei völlig unsichtbarer Laminierung ergibt ein attraktives Naturholz-Bild.
Hellmut Kohlsdorf
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882/883/884 - ferngesteuerte Backstage?
Abgeschickt von Ralph Sutthoff am 18 April, 2004 um 11:03:49
Moin, moin Modellsegler,
zur Zeit baue ich gerade eine Art Zollkutter auf. Es handelt sich um einen weit über 100 Jahre alten, kuttergetakelten Gaffelsegler. Der Holzmast mit Eselshaupt ist nicht gerade sonderlich stabil. Schon der hübschen Optik wegen soll das Schiff aber bis zu drei Vorsegel tragen. Leider verhindert die Gaffel eine wirkungsvolle achterliche Abspannung des Mastes durch ein Achterstag. Beidseitige Backstage hätten den Nachteil, daß sie den Baum beim Auffieren behindern. Und ferngesteuerte Backstage über eine extra Segelwinde? Kommt bei mir schon wegen der geringen Größe des Schiffes nicht in Betracht (LWL beträgt nur 80 cm). Nur, wie bekomme ich nun die Vorlieks der drei Vorsegel durchgesetzt? Welche Lösung haltet Ihr für optimal?
Ralph

882/883/884 - ferngesteuerte Backstage?
Abgeschickt von Franz Amonn am 20 April, 2004 um 00:19:28
Hallo Ralph
Ich nehme an, daß so ein Schiff, wie Du es beschreibst, auch im Original keine Backstage aufgewiesen hat. Deshalb gibt es kaum einen Grund, das Modell damit auszurüsten. Wenn Du die Bemastung und Takelage korrekt ausführst, brauchst Du Dich wegen deren Stabilität kaum zu sorgen. Die Segelfläche dieser seetüchtigen Boote war - im Gegensatz zu den damaligen Yachten - mäßig bemessen, und die Masten und Stengen viel kräftiger. Das dritte Vorsegel, wohl ein Flieger, belastet zwar die nicht durch achterliche Wanten gestützte Toppstenge; als ausgesprochenes Leichtwettersegel wird es jedoch ohnehin nur bei entsprechenden Bedingungen zum Einsatz kommen.
Mit bestem Gruß
Franz

882/883/884 - ferngesteuerte Backstage?
Abgeschickt von Tom Kroebel am 20 April, 2004 um 12:12:30
Minisail ahoi!
Ich habe es zwar selber noch nicht probiert und es ist nur eine Idee, aber wie wäre es wenn man die Backstage über die bereits vorhandene Segelwinde fiert bzw. dichtholt?
Modellskippernde Grüße,
Tom
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885/889 - Robbe Pirol - hoffnungslos ?
Abgeschickt von Martin am 29 April, 2004 um 17:21:48:
hallo und ahoi !
Endlich bin ich auf eine Seite gestoßen wo Menschen sind die mir helfen können !?
folgendes: Ich habe vor etwas mehr als einem Jahr eine recht ramponierte Robbe Pirol erstanden - man hat ja nicht genug Hobbys ;-).
Da ich Segelmacher bin habe ich mir zu allererst einen Satz neue Segel gebaut, die die Maße des Riggs einmal komplett ausnutzen. Damit habe ich das Schiff offensichtlich arg übertakelt. und nachdem mir nun auch noch die Püttings ausgerissen sind (woher das wohl kommen mag .-))) ) habe ich mich entschlossen, das Schiff mal komplett zu überarbeiten. Da stellen sich mir ein paar viele Fragen :
1. Ich empfinde das der Kiel viel zu weit hinten steht, der ist ja komplett hinter dem Mast ! Ist das so richtig, hat vielleicht jemand ein gleiches Schiff - vielleicht hat ja auch der Erbauer geschlampt ?
2. Der Mast ist ein langer Spargel und ganz schön schwer zu trimmen - gibt es dort Verbesserungsmöglichkeiten ? habe schon gepfeilte Salinge gebaut, aber das hat noch nicht all zu viel geholfen. Auch hier die Frage : Wie müßte die Wantenführung im Original aussehen, hat vielleicht der Vorbesitzer Mist gemacht ?
3. Die ganze Schale aus ABS ist sehr weich. Werde wohl von innen ein paar Lagen einlaminieren und damit auch die Püttings stabilisieren !?
4. Die wichtigste Frage, die mir die meisten Sorgen gemacht hat : Wie fahre ich die Schoten am besten? Es soll nur eine Spielerei bleiben, viel Geld wollte ich nicht weiter investieren. Habe eine einfache Segelwinde, aber beim fieren, wenn zu wenig Druck auf der Schot ist, gibts ein heilloses durcheinander ? wie kann ich das am besten lösen ?
Ich bedanke mich schon mal im voraus über die Antworten und werde jetzt mal weiter auf dieser Seite stöbern !
Ahoi !
Martin

885/889 - Robbe Pirol - hoffnungslos ?
Abgeschickt von Ralph Sutthoff am 02 Mai, 2004 um 16:46:54
Hallo Martin
Leider bin ich auch kein Pirolspezialist, aber Du sollst nicht ganz ohne Antwort bleiben.
Da ich Segelmacher bin habe ich mir zu allererst einen Satz neue Segel gebaut, die die Maße des Riggs einmal komplett ausnutzen. Damit habe ich das Schiff offensichtlich arg übertakelt. und nachdem mir nun auch noch die Püttings ausgerissen sind (woher das wohl kommen mag .-))) ) habe ich mich entschlossen, das Schiff mal komplett zu überarbeiten. Da stellen sich mir ein paar viele Fragen :
zu 1: >> Antwort: Kiel bzw. Kielflosse stehen fast immer hinter dem Mast. Wenn das Schiff nicht leegierig ist (was mich wundern würde) dann gehört der Kiel da hin. Übrigens haben einige Leute für die Pirol einen schwereren Kiel zum Wechseln bei Bedarf gegossen.
zu 2: >> Antwort: Kann man so schlecht beantworten. Welche Trimmprobleme gibt es denn?
zu 3: >> Antwort: Halte ich für eine gute Idee.
zu 4: >> Antwort: Es gibt zwei Möglichkeiten. Entweder die Schot wird mit einem Gummiband vorgespannt oder Du baust Dir zunächst eine Umlaufschot (Endlosschot), an der die eigentlichen Schoten mittels Klemmschieber befestigt werden. Die Endlosschot sollte eine Spannvorrichtung haben. Eine Bauanleitung findest Du hier auf der Seite.
Viel Spaß und Erfolg beim Bauen wünscht
Ralph

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892/893/895 - Inga IV GFK Rumpf, Alternative Pläne ?
Abgeschickt von Peter am 07 Mai, 2004 um 18:48:49:
Weiß jemand wo ich Pläne für die Inga IV von Hegi/Wedico bekommen kann ? Ich würde den Rumpf alternativ gerne als Einmaster aufbauen, habe aber noch wenig Ideen welche Yachten / Pläne in Frage kommen ?
Weiß jemand Rat ?
Danke !!!

892/893/895 - Inga IV GFK Rumpf, Alternative Pläne ?
Abgeschickt von Tom Kroebel am 08 Mai, 2004 um 00:01:57
[Grafik]

Minisail ahoi!
Hegi/Wedico existiert nicht mehr, also wird es die Pläne nur noch gebraucht geben, z.B. auf Modellbaumessen oder -flohmärkten oder mit viel Geduld mal bei eBay.
Die Rümpfe für die Inga IV werden noch von der Firma "Kingston Mouldings" in England produziert, die die Formen von Wedico gekauft haben, da dürfte sich eine Nachfrage nach Plänen vielleicht lohnen.
Modellskippernde Grüße,
Tom

892/893/895 - Inga IV GFK Rumpf, Alternative Pläne ?
Abgeschickt von Torsten Hill am 11 Mai, 2004 um 15:34:39
Hallo Peter,
meine Orinco Flow ist auch ein Inga 4 Rumpf und ist ein schonergetakeltes Typschiff.
Sie Segelt ab 1 Bft sehr gut, bei 5 Bft ist Schluß, dann müssen die Topsegel runter. Bilder davon findest du in den Berichten über die 10.te Fühlingersee Regatta. Das Schiff hat grüne Segel ist also gut von den anderen zu unterscheiden.
Bei Interesse mail mir, ich kann Dir die Daten schicken.
Mfg
Torsten G-661
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894/896 - Wörterbuch
Abgeschickt von Julian Szelies am 10 Mai, 2004 um 19:57:19
Hallo ,
ich hatte mir vor kurzem die Comtesse gekauft und zusammengebaut, da stieß ich zufällig auf diese Seite. Ich stöberte ein wenig herum , las den ein oder anderen Artikel und schrieb, weil mir die Plastik-Segel nicht gefallen,einen Beitrag auf dem Forum.
Da ich allerdings mehr oder weniger ein völliger Anfänger bin und ich viele Begriffe nicht kenne, kann ich mit den Tips nicht viel anfangen. Es wäre nett, wenn Ihr mir per E-mail oder sogar auf dieser Seite eine Art Wörterbuch zukommen lassen könntet.
Danke im Voraus
Julian

894/896 - Wörterbuch
Abgeschickt von Torsten Hill am 11 Mai, 2004 um 15:39:05
Hallo Julian,
schau mal unter www.micromagic-rc-segeln.de
dort findest du eine Zeichnung mit allen Vokabeln eines Modernen Segelbootes. Also fleißig auswendig lernen!!!!
Torsten G 661
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897/898 - A-Rigg für alten Holz-Yachtrumpf
Abgeschickt von Ingolf Laspe am 19 Mai, 2004 um 10:12:59
Hallo mini-sailer,
ein Freund hat mich auf die IG aufmerksam gemacht und vielleicht finde ich im Forum ein Mitglied, oder einen Leser, der mir helfen kann.
Ich komme eher von der "vierrädrigen Vergaserfraktion" und bin durch den Kellerfund bei einem Freund an einen sehr schönen Holzrumpf einer Regattayacht gekommen. Wie ich ermitteln konnte, stimmen die Maße des Rumpfes mit denen eines M-Boot überein.
Leider fehlt das komplette Rigg. Da ich nicht so sehr der "Holzwurm" bin, und auch bei den Bemühungen um Materialbeschaffung an meine Grenzen gestoßen bin, frage ich im Forum der mini-sail, ob es einen Modellbauer in Ihren Reihen gibt, der in seinem Fundus über einen Holzmast mit Bäumen verfügt - egal, ob mit, oder ohne Segel, den er veräußern kann.
Ich freue mich über jede ernstgemeinte Antwort und bitte um Verständnis, daß ich ein Modellbauer bin, der weit vom Niveau der mini-sailer entfernt ist.
Vielen Dank und viele Grüße
Ingolf Laspe

897/898 - A-Rigg für alten Holz-Yachtrumpf
Abgeschickt von Harald Wieber am 21 Mai, 2004 um 10:13:49
Antwort auf: A-Rigg für alten Holz-Yachtrumpf von Ingolf Laspe am 19 Mai, 2004 um 10:12:59:
Hallo Ingolf,
schau einmal unter http://www.mjc-muenchen.de/ nach. Es ist die Web-Site des Modellbauclubs München, dort gibt es einiges zu M-Booten.
Gruß Harald
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899/901/902/903/905/909/910/920 - Erfahrungen mit Segelbooten bei kräftigen Wind
Abgeschickt von Masterblaster am 27 Mai, 2004 um 13:56:41:
Hallo Segelfreunde,
ich lasse meine Segelboot oft in den Niederlanden segeln, wo auch oft viel Wind ist. Es ist ein Graupner Optimist, ein Langkieler mit von mir erhöhtem Ballastanteil (unkenterbar). Ab 2 Beaufort geht es los, 3 ist optimal, darüber hinaus liegt er nur noch auf der Seite. Insgesamt ist er aber nicht besonders schnell.
Nun möchte ich mir ein neues Segelboot zulegen, das meine Anforderungen abdeckt:
Es soll nach was aussehen (also kein Rainbow Einsteiger Modell), Länge ab 1m,
soll von 2-4 Beaufort einsatzklar sein, gibt es auch Boote mit verkleinerbarem Groß und Rollfock ?
Und es soll flott sein.
Ich nenne mal ein paar Modelle die für mich in Frage kämen, vielleicht hat der eine oder andere eines dieser Modell (und entsprechenden Erfahrungen): Robbe Atlantis, Graupner Rubin, Robbe Smaragd, Robbe Pirol?

899/901/902/903/905/909/910/920 - Erfahrungen mit Segelbooten bei kräftigen Wind
Abgeschickt von Ralph Sutthoff am 28 Mai, 2004 um 17:25:58
Hallo Unbekannter,
die von Dir genannte Auswahl ist sicher durch die Bank empfehlenswert. Rubin und Pirol vertragen nicht ganz so viel Wind.
Für alle Windstärken optimal geeignet ist die Atlantis. Es gibt sie (optional statt Baumfock) sogar für Leichtwind mit (Roll-)Genua, und wenn es richtig kachelt, kann man die einzelnen Segel nach und nach gut bergen.
Reffbare Segel gibt es nur ganz ausnahmsweise, da das Segelmaterial stark leiden würde.
Vielleicht lohnt sich auch ein verschärfter Blick auf die jüngste Neuerscheinung von Robbe. Denn möglicherweise handelt es sich dabei um einen schnellen Gleiter!
Unschlagbar schnell sind ansonsten natürlich die Mehrrümpfer. Ist aber mehr was für den Sommer, denn die Badehose dabei zu haben ist fast so wichtig wie die Fernsteuerung . . .
Ralph

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Abgeschickt von Borek Dvořák am 29 Mai, 2004 um 07:39:17
Hallo,
die Pirol ist angeblich nicht so gut gelungen, habe ich zumindest gehört. Rubin und Smaragd sind gute und wetterfeste Modelle, allerdings nicht im Auslieferungszustand, sondern erst nach einigem Tuning (demnächst erscheint ein Bericht zu Tuningmaßnahmen an der Smaragd von Bernhard Reimann). Auch die Atlantis sollte man ein wenig modifizieren. Der Rumpf des Modells wurde von Franz Hemmersbach für eine Vedrängung von ca. 13 bis 14 kg konstruiert, die Firma Robbe hat allerdings das Boot für 17 kg Verdrängung ausgerüstet und damit stark überballastiert. Das Boot taucht zu tief ein, und geht bei hohen Wellen komplett durchs Wasser. Wenn man sie nicht so dicht wie ein U-Boot baut, kommt es schnell zu einer durch den Wassereinbruch verursachten Störung. Also raus mit dem (sinnlosen) gußeisernen Kiel, einen neuen aus Blei gießen (der Bleikiel ist kleiner und sein Schwerpunkt liegt dadurch tiefer), und innen den ganzen Kunststoffkram durch lackiertes Sperrholz ersetzen. Wenn auch beim Deck, den Aufbauten und insbesondere im Rigg konsequent mit dem Gewicht gegeizt wird, kommt ein erstklassiges Boot heraus. Ich schließe mich Ralph an, das Spreizgaffelrigg bietet umfangreiche Möglichkeiten. Beim Sturm kann man die beiden mittleren Segel wegnehmen, mit einer Genua und ggf. mit einem baumlosen Besanstagsegel ausgerüstet kann sie auch nur bei Thermik segeln.
Kaufempfehlung: Atlantis, allerdings mit den oben erwähnten Modifikationen.
Gruß
Borek Dvořák
P.S. Übrigens, wir haben es hier in unserem Forum lieber so, daß man die Beiträge mit seinem Namen unterschreibt. Pseudonyme - egal wie witzig sie einem vorkommen - sollte man hier nicht verwenden.

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Abgeschickt von Michael Besgen aka Masterblaster am 29 Mai, 2004 um 17:38:19:
Hallo,
Danke erstmal für die ausführlich Bearbeitung.
Ja meine Optimist ist schon etwas überballastiert, aber deshalb ist sie auch wetterfest; sie ist fast zugeklebt, so daß kein Wasser reinkommt.
Also ist folgende Reihenfolge empfehlenswert:
Atlantis, Smaragd, Rubin, Pirol.
Smaragd und Rubin sind sich ja am ähnlichsten, ich dachte immer die Pirol wäre die schnellste, aber windfest schien sie mir nie so!
1. Kann man bei der Atlantis dann relativ einfach die Segel abnehmen, werden sie in eine Schiene reingeschoben oder wie sieht der Mechanismus aus?
2. Wie sie es mit der Wellenfestigkeit aus, bei meine 3-5 Beaufort sind ja auch Wellen?
3. Kann man den Gußkiel auch bei einer fertig gebauten Atlantis gegen einen Bleikiel austauschen?
4. An Ralph: An welche Robbe-Neuerscheinung denkst du da ( Estelle ) ?

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Abgeschickt von Stephan Ludwig am 30 Mai, 2004 um 13:43:12:
Moin Michael,
also... die Smaragd und die Rubin sind doch sehr unterschiedlich, Vertu Dich nicht ;-) allein der Gewichtsunterschied ist erheblich, auch die Abmessungen und gut gesegelt ist die Rubin schneller (huhu Bernhard)
Die Rubin kann man mit dem Sturmsegelsatz und eine guten Trimmung auch bei stärkerem Wind und Welle segeln, allerdings sollte die Wasserdichtigkeit perfekt sein, was aufgrund des durchgesteckten Mastes nicht so einfach ist.
Die Atlantis kenne ich leider kaum, sie ist schön, aber vom Charakter ein ganz anderes Schiff wie die oben genannten.
Die Pirol ist ein M-Boot und kann ne Menge ab. Durch die Regatta-Szene und dem damit verbundenen Zubehörmarkt kann man sicherlich mit dicker Brieftasche und den notwendigen Tuningmaßnahmen ein akzeptables Boot draus machen. Allerdings habe ich oft gehört, daß die Segeleigenschaften nicht so toll sein sollen (im Vergleich mit anderen M-Booten). (Ich find sie auch hässlich)
Wennze noch was zur Rubin wissen willst.... frag !

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Abgeschickt von Jörg Obergefell am 31 Mai, 2004 um 21:37:28
Hallöchen allerseits,
kurzes Statement zur Robbe Estelle. Habe das Boot ebenfalls in Dortmund gesehen, auch auf dem Vorführbecken.
Nach meinem subjektiven Eindruck taucht das Boot zu tief ein (Spiegel bis über Achterstagpütting im Wasser), die Verdrängung scheint etwas üppig geraten...
Bei den herrschenden Windverhältnissen (Venilatoren) war ersichtlich, daß die Estelle alles andere als lebhaft auf Windböen anspricht.
Damit war die Estelle (eine Empfehlung von einem Modellbauhändler) als mögliches künftiges Bauobjekt für mich nicht weiter interessant.
Ob das Boot bei Starkwind gut läuft, konnte ich aus meinen Bobachtungen nicht ableiten, ein Leichwindsegler ist es m.E. eher nicht.
Gruß Jörg

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Abgeschickt von Reinhart Thalheim am 01 Juni, 2004 um 00:08:59
Den Wind habe ich noch nicht erlebt, der bei korrekter Segelstellung und dem Gesamtgewicht von 17kg die ATLANTIS dauerhaft auf die Seite legt. Ich bin allerdings auch weit von Holland entfernt :-)
Segelfläche reduzieren kannst Du auf jeden Fall immer noch.
Guck Dir mal diesen Link an:
http://www.minisail-ev.de/mb/mb-02-20/mb-02-20.htm
Gruß Reinhart

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Abgeschickt von Michael Besgen aka Masterblaster am 07 Juni, 2004 um 14:16:19:
@Rheinhart: Danke für den Tip mit der Bauanleitung. 4-5 Beaufort findet man nur an Küsten (habe Windmesser deshalb kann ich es genau sagen).
Also optimal segeln die mir bekannten Boote (Freunde: Kohi-Noor, Collie2) nur bei 1,5-2,5 Beaufort bei 3 ist definitv Schluß. Nur leider ist da wo ich segele entweder 0,5-1,5 8zu wenig) oder 3-4,5 (das ist auch für meine Optimist zu viel)!
An Alle:
1. Nebenbei, hat jemand von euch auch die Graupner Optimist, oder kennst sie (im Vergleich zu den von mir angstrebten Booten)?
2. Welches von den von mir genannten Booten (Rubin, Smaragd, Pirol, Atlantis) ist den unter optimalen Bedingungen das schnellste, oder sind sie alle in etwa gleich schnell?
Also aufgrund der Optik und der vielen Segel (kann man viel verändern) ist die Atlantis derzeit mein Favorit. Ist zwar "fett" aber Länge läuft!

@ Ralph: Danke; es wäre nett ein paar zusätzliche Infos und Bilder per Mail zu bekommen, meine Adresse ist m-blaster@gmx.net
: Bei der Atlantis finden Profilmasten mit Keep Verwendung. Segel setzen und bergen bereitet keine besonderen Schwierigkeiten. Letztlich entscheiden kleine Details der Bauweise. Falls Dich die Atlantis näher interessiert, sende mir deine Emailanschrift.
Michael Besgen
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904/906 - Endeavour
Abgeschickt von Hartmut Wlodarczyk am 30 Mai, 2004 um 13:08:20
Die beiden Endeavour auf dem Mini-Sail-Meeting schauen sehr gut aus. Am letzten Samstag gab es auf N3 einen Film, "Die Legende lebt", über Endeavour, Shamrock etc. ganz super. Kopien kann man beim NDR Fernsehen anfordern. Nun aber zu meiner Frage. Wo gibt es den Bauplan für eine Endeavour und gibt es eventuell auch einen fertigen Rumpf irgenwo? Vielleicht kann ja einer der Eigner der tollen Boote helfen
Hartmut

904/906 - Endeavour
Abgeschickt von Tom Kroebel am 30 Mai, 2004 um 14:05:29
Antwort auf: Endeavour von Hartmut Wlodarczyk am 30 Mai, 2004 um 13:08:20:
Ahoi!
Der Bericht im fernsehen ist schon etwas älter und man kann das Video auch in gutsortierten Buchläden bekommen.
Baupläne gab es z.B. in einer älteren Ausgabe der Zeitschrift "Schiffsmodell". Die Firma "Steinhagen Modelltechnik" (SMT) hat mir kürzlich mal Rümpfe aus GfK im Maßstab 1:20 angeboten, die mir aber etwas zu teuer waren.
Modellskippernde Grüße,
Tom
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911/914/915/934/941 - Mathematik der Verkleinerung
Abgeschickt von Thomas Schmid am 01 Juni, 2004 um 13:05:08
Hallo,
mal eine Kopfnuß für diejenigen, die sich mit den Elementen des Sport auch in den Grundlagen auskennen.
Um ein weiteres Spektrum an Antworten zu bekommen, habe ich diese Frage auch unter folgender URL eingestellt, hoffe aber auf Antworten hier, da man sich hier nicht erst anmelden muß.
http://www.rclineforum.de/forum/board.php?boardid=56
Die Frage mit der Auswirkung von Verkleinerungen ist doch immer wieder interessant, daher mal ein anderes Thema als Optik und Geschwindigkeit im Maßstab. Ich möchte in dieser These mal die Geschwindigkeit eines Rumpfes nicht diskutieren, obwohl diese auch mit Profilwirkungen zusammen hängt. Vielmehr geht es sich vorrangig um Krängung, Gewichte und Kräfte im und am Boot.
Die Fragestellungen ergeben sich aus der Diskrepanz zwischen theoretischen Ansätzen und praktischen Erfahrungen, welche aber allesamt auf der Physik beruhen und folglich kalkulierbar sein müßten, zumindest in groben Zügen.
theoretische These der Grundlagenfrage:
Ein angenommener Maßstab beträgt 1:10
Folglich verringert sich das Volumen und daraus resultierend Auftrieb, Masse und Gewicht des Bootes um den Faktor 1000. Anders bei den Segeln, da es sich um eine Fläche handelt (zum Profil noch später) verringert sich die Segelfläche um den Faktor 100. Bei konstantem Wind im Vergleich, verringert sich also die vom Wind ausgeübte Kraft mit selbigem Faktor.
Aussage resultierend daraus, mal mit Humor gesehen:
Es ergibt sich, daß ein Boot maßstäbliches Auftreten von Kräften zeigt, wenn die Segelfäche um den Faktor 10 verkleinert wird. Klingt doch logisch, auch wenns eben de facto nicht so ist, oder doch?
Methoden:
Nun setzen einige Modellbauer Zusatzkiele unter ihre Boote, um den Schwerpunkt nach unten zu verlegen, bzw um die Kraft auf den Hebel zwischen Mast, Auftriebsdrehpunkt also Schwerpunkt der verdrängten Masse und dem Kiel zu verändern.
Wieder andere schaffen es diese Kräfte durch Leichtbauweise und höheres Gewicht im Kiel zu erreichen.
Rückschluß:
Ich möchte aber jetzt einfach mal unterstellen, daß auf diese Art keine 10fache Aufrichtungskraft durch Hebelwirkung zustande kommt. Nehmen wir die Hausnummer mal den Faktor 5, so würde das im Rückschluß unterstellen, daß die Kräfte die auf das Segel wirken, sich also zumindest nicht maßstäblich verringern.
Ob Linear oder in einer Kurve sei dahingestellt.
Fragestellung 1:
Sicherlich, gibt es Modellbauer mit Erfahrung die das mit Gefühl erreichen, andere richten sich nach der Praxis und bauen nach, oder verwenden Bausätze.
Gibt es zu diesem Thema Faustformeln, oder muß man dazu Schiffbau studieren um diese Wirkung grob berechnen zu können?
Fragestellung 2:
Nun ist das aber auch nur ein Faktor, was passiert, wenn ein entgegengesetzter Strömungsfaktor ins Spiel kommt?
Die Strömung im Wasser, betrachten wir nun mal nicht aus Sicht des eigentlichen Rumpfes, sondern der Kieltechnik, wobei ich keine Laudatio an den Twinkiel halten möchte.
Als Beispiel hier mal der asymmetrische Twinkiel. Nicht nur das er beim Transport oder als Bootsständer gute Dienste tut, er kann mehr. Asymmetrisch in Bezug auf die eigene Achse bildet er ein Profil. Schräg unter dem Rumpf, erzeugt er bei Fahrt zum einen einen Auftrieb, der die Beschleunigung des Rumpfes, bzw das aufschwimmen zum Gleitzustand erleichtert.
Zweite Wirkung ist eine Verengung und somit Steigerung der Strömungsgeschwindigkeit zwischen den Kielen, was eine Kursstabilität ähnlich der eines Langkielers bringt. Dies wird in Praxisberichten belegt, wonach selbes Boot mit anderem Kiel mit mehr Krängung nicht so hoch am Wind laufen kann und dabei schwerer auf Kurs zu halten ist. Parallel dazu wird durch diese Strömung die Wirkung des Ruders am Ende des Stroms verstärkt. Kommt Krängung hinzu, so bildet der Kiel auf Lee in dem tieferen turbolenzfreien Wasser einen Kraft nach Luv während sich die gegenläufige Kraft des Kiels auf Luv verringert, da er in turblulenzreiches Wasser kommt.
Bei stärkerer Krängung, verstärkt sich dieser Effekt auf Lee, während der Kiel auf Luv seine Wirkung umkehrt, er liegt nun horizontal im Querschnitt zur Richtung und das Profil steht nun in der Strömung der Rumpfwelle. Richtig ausgelegt, wirkt das Profil nun in der gewölbten Rumpfwelle genau entgegengesetzt und bildet so auch eine aufrichtende Wirkung. Somit stellt sich aber hier die Frage nach der Wirkung von verkleinerten Profilen im gegenläufigen Kräftespiel. Sollte es daran liegen, daß im gesamten Internet, sich nichts über Modelle mit dieser faszinierenden Technik findet?
Also mich reizt das Thema, auch als blutiger Anfänger im Segeln und sei es nur um ein Unikat auf dem Wasser zu haben ;-)
Ich hoffe auf eine angeregte Diskussion ;-)
Thomas

911/914/915/934/941 - Mathematik der Verkleinerung
Abgeschickt von Borek Dvořák am 03 Juni, 2004 um 07:57:02
Hallo Thomas,
zu 1):
Bei einer Verkleinerung 1:10 verringert sich zwar in der Tat die Segelfläche 100 mal (und somit auch das krängende Moment beim konstanten Wind), allerdings wird das Volumen (die Verdrängung) des Rumpfes 1000 mal kleiner. Dadurch wird auch das aufrichtende Moment 1000 kleiner. Ein Modell ist also bezogen auf sein Vorbild stets ranker, und das zwar um den Faktor des Maßstabs.
Das aufrichtende Moment resultiert aus einem Kräftepaar: der Auftriebskraft des eingetauchten Rumpfes (das ist die sog. Formstabilität) und dem Ballastgewicht (eigentlich dem Gesamtgewicht des Schiffes, man kann aber vereinfacht nur mit dem Ballastgewicht rechnen). Bei einem aufrecht schwimmenden Bootskörper liegen diese Kräfte auf einer Vertikale, wirken gegeneinander, und heben sich gegenseitig auf. Sobald das Boot krängt, verlagert sich der Gewichtsschwerpunkt nach Luv und der Auftriebsschwerpunkt nach Lee - dadurch entsteht das aufrichtende Moment. Um das Momentgleichgewicht zu berechnen (und somit das Modell richtig zu dimensionieren), muß man nicht nur die Größen der wirkenden Kräfte kennen, sondern auch ihre Hebelarme (wir haben ja mit Momenten zu tun) zu einem bestimmten Punkt, zu dem man das Gleichgewicht berechnet. Dieser Punkt ist das Metazentrum des Schiffes. Das Metazentrum erhält man, wenn man den Hauptspant (= denjenigen Rumpfquerschnitt, in dem der Verdrängungsschwerpunkt liegt) zeichnerisch um einen gewählten Winkel (üblicher Weise 30°) krängt, die zuvor in aufrechter Schwimmlage bestimmte eingetauchte Spantfläche auf die Schräglage überträgt und den Schwerpunkt dieser Fläche bestimmt. Fällt man jetzt Lot durch den Flächenschwerpunkt, schneidet es die geneigte Schiffsachse in einem Punkt - das ist das Metazentrum. Jetzt ist es sehr einfach, den Segeldruckpunkt und den Ballastschwerpunkt zu bestimmen, ihre Entfernungen vom Metazentrum auszumessen und das Momentgleichgewicht (=die Krängungsstabilität) zu berechnen.
Wie Du siehst, muß man dafür kein Schiffbau studieren, es ist nur eine simple Rechenaufgabe aus der Mechanik, begleitet von Archimedes.
zu 2):
Zum Twinkiel kann ich nicht viel sagen, weil ich mich mit der Problematik noch nicht befaßt habe. Man müßte die Krängungsstabilität an einem konkreten Beispiel wie oben beschrieben berechnen. Ob sich die von Dir geschilderten strömungstechnischen Vorteile des Twinkiels im Modell bemerkbar machen, daran zweifle ich stark. Bezogen aufs Modell ist das Wasser wesentlich zähflüssiger als beim Vorbild, und die von Modellen erreichten Geschwindigkeiten gegenüber den Vorbildern grundsätzlich gering. Folglich bewegt man sich in einem ganz anderen Re-Zahlenbereich, wo andere Gesetzmäßigkeiten gelten. Es ist ein daher ein Trugschluß, wenn man vom Modell die Eigenschaften des Vorbilds erwartet - ein von vielen Modellbauern oft gemachter Fehler. Gleichwohl ist es ein Fehler, eine spiegelglatte Oberfläche der Segel anzustreben. Unsere fliegenden Modellbaukollegen haben die Vorteile der Mikroturbulenz längst erkannt, und setzen rauhe Bespannmaterialien und ggf. auch Turbulatoren ein. Wir sollten generell mehr und öfter "über den Zaun" zu den Modellfliegern hinschauen. Segelschiffe sind schließlich von ihrem Grundprinzip her nichts anderes als Flugzeuge, nur ein wenig komplizierter.
Viele Grüße
Borek Dvořák

911/914/915/934/941 - Mathematik der Verkleinerung
Abgeschickt von Thomas Schmid am 03 Juni, 2004 um 10:43:20
Hallo Borek,
eigentlich war diese Berechnung auch in meinen Augen richtig, aber da ich derzeit "noch" keinen Segler hier habe, konnte ich mir nicht vorstellen nur über die Gewichtsverteilung den Faktor 10 auszugleichen, dabei spielt aber die folgende Diskrepanz unsere Rechenansätze eine entscheidende Rolle.
Fragen wirft in meinem Verständnis nämlich noch das Metazentrum auf, ich hätte mir den Flächenschwerpunkt des Schnittes als Hebeldrehpunkt vorgestellt, an dem dann bei Krängung die Kräfte über winklig Hebelarme wirken.
Dieser verschiebt sich durch Krängung ja nur relativ gering auf der Segelachse, während der Metapunkt zu einer erheblich höheren Verschiebung führt.
Nimmt man aber wie du schreibst so das Metazentrum ab, ergibt sich natürlich ein weit längerer Hebel für die Ballastmasse.
Warum aber der Hebeldrehpunkt sich so im Grunde über den Auftriebschwerpunkt erhebt, ist mir noch nicht verständlich.
Wenn man ein Brett mit einem Knick nach unten als Hebel verwendet (gewinkelte Wippe), so ist doch der Hebeldrehpunkt der festliegende Punkt bei einer Wippe also der Knick.
Wieso rechnet man erst den Schnitt der lotrechten durch diesen Punkt mit einer gerade durch die Lastpunkte als Drehpunkt.
Bezogen auf die gewinkelte Wippe würde das zu einem im Wippen ständig wechselnden Drehpunkt führen.
Diese Stelle ist mir noch unklar.
Mal sehen ob ich da noch was finde, ist ne Zeit her, daß ich in der Schule Hebelgesetze hatte.
Allerdings haben es Twinkiele nach deiner Berechnung schon erheblich leichter, bei meiner Variante heben sich Massen der beiden Kiele zum Teil auf, so daß natürlich das Strömungsverhalten erheblich mehr bringen müßte.
Durch den weiter entfernt liegenden Hebeldrehpunkt verändert sich natürlich das Verhältnis der sich aufhebenden Kräfte erheblich.
So ist dann die Profilwirkung der Kiele nicht mehr so stark benötigt.
Die Hoffnung an die Pläne eines der bewährten ASY-Twinkieler zu kommen, sind jedoch erheblich geschrumpft. Es handelt sich dabei um eine Selbstbau-Typyacht (Reinke 13 M). Der Konstrukteur verkauft den Plan mit Lizenzen und Zertifikaten für vergleichbar kleines Geld (1950 Euro), macht aber für ein Modell keine Ausnahme, so daß die volle Summe fällig wäre ;-(
Mal sehen ob ich vielleicht über einen der Eigner noch eine Chance habe.
Werde nun erstmal meinem jüngsten beim Bau einer Dulcibella nach den Plänen von Uwe Kreckel helfen und derweil mein eigenes Projekt in Ruhe suchen.
Grüße
Thomas

911/914/915/934/941 - Mathematik der Verkleinerung
Abgeschickt von Martin Becker am 10 Juni, 2004 um 10:26:04
Hallo, Ihr Rechnenkünstler!
Ich habe mich für das Buch "Historische Segler ferngesteuert" intensiv mir der Frage der Verkleinerungsmathematik beschäftigt. Die Betrachtung der Verdrängung und der Segelfläche hilft zwar als Grundbetrachtung weiter, aber es ist mir nicht gelungen eine einfache Kennzahl abzuleiten, obwohl ich ca. 25 verschiedene Schiffe vermessen habe.
Da gibt es nämlich zum einen das Problem, daß die Moleküle von Wind und Wasser sich nicht um unseren Modellmaßstab scheren, die bleiben 1:1, was auch den Modellbauern für Prototypen von "echten" Flugzeugen und Schiffen ganz schön zu schaffen macht. Wenn es mit der Berechnung sooo weit her wäre: warum werden weiterhin Millonen für Wind- und Strömungskanäle ausgegeben? Unterstützend für die "These bei M 1/10 ist in Wirklichkeit nur eine Veränderung der Rankheit von 1/5 spürbar" kann aus der niedrigeren Strömungsgeschwindigkeit in unmittelbarer Bodennähe (Haftbedingung an Oberflächen) abgeleitet werden. Die Strömungseffekte unter Berücksichtigung der Takelage, des Maßstabes etc. zu berechnen übersteigt meine Fähigkeiten (und ich habe das studiert; für den Modellbau hörts hier auf: dazu wäre eine wirklich gute Software nötig...).
Dann wäre noch die Sache mit dem Metazentrum. DAS kann ich rechnen (formelmäßig), nur: wo liegt denn der Schwerpunkt. Z.T. läßt sich der bei fertigen Modellen nicht genau feststellen, wenn die Rumpfform ungünstig ist. Wer mir erzählt, ein Einsteiger könne anhand eines Planes vorraussagen, wo der Schwerpunkt liegen wird, dem glaube wer will.
FAZIT: Außer einer empirischen Annährung über Verdrängung und Segelfläche als Grundkennzahl, die ich in o.g. Buch (erhältlich bei Amazon oder über vth) in ihrer Wechselwirkung mit Rumpfform, Takelage etc. in einem Diagramm darstelle, sehe ich keine sinnvolle Vorgehensweise.

911/914/915/934/941 - Mathematik der Verkleinerung
Abgeschickt von Thomas Schmid am 13 Juni, 2004 um 13:08:18
Hallo Martin,
vielen Dank für die ausführliche Darstellung.
In einem anderen Forum (http://www.rclineforum.de/forum/board.php?boardid=56), habe ich bei gleichem Thread auch sehr ausführliche Berechnungsgrundlagen gefunden.
Als Fazit für mich ergibt sich für mich daraus folgendes:
Die Suche nach relativ einfachen Konstanten ist fehlgeschlagen, aber den Versuch wars doch Wert denn ich konnte einiges lernen.
Vielleicht konnte ja der eine oder andere Modellbauer hier ebenso was neues erfahren, nicht nur ich.
Aber:
Die Katze läßt das Mausen nicht.
So ergeht es auch mir, ich war immer ein Grenzgänger der neue Wege gehen mußte und werde es wohl bleiben.
Andere haben Ihren Spaß (den ich als bewundernswerte Leistung erachte) darin absolute Meisterwerke an Masstäblichkeit zu fertigen, ich zähle eben zu den Zockern mit den Möglichkeiten.
Mal sehen wohin das alles führt.
Grüße
Thomas
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917/918/935/936/938/949/951/952/953/954 - J-class ranger
Abgeschickt von Gerhard Ruhnau am 06 Juni, 2004 um 07:34:19
Warum immer Endeavour oder Shamrock ?
Die neue Ranger segelt.
Für freunde der J-class yachten gibt es eine super Internetseite auf der der Bau der neuen Ranger mit vielen Fotos dokumentiert wird. Ferner sind auch Bilder der alten Ranger enthalten.
Diese Seite wird noch durch technische Dokumentation erweitert. Ferner kann man da auch Bücher und DVD,Videos zu J`s kaufen.
sy-ranger.com
Gruß
Gerhard

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Abgeschickt von Stephan Ludwig am 07 Juni, 2004 um 10:37:59:
in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Yacht" ist ebenfalls ein Artikel über die Ranger
Gruss
Stephan

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Abgeschickt von Gerhard Ruhnau am 10 Juni, 2004 um 11:04:04
ich gebe ehrlich zu , ich habs auch aus der Yacht
in meinem Archiv befindet sich ein plan der Ranger im Maßstab 1:16 was immerhin eine Modelllänge von 2,60 Meter beträgt. Wenn jemand Interesse hat können wir gerne über eine Kopie reden. Es sind halt viele Meter Kopien.
Gruß Gerhard

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Abgeschickt von Hartmut Wlodarczyk am 10 Juni, 2004 um 14:01:18
Ja, natürlich gibt es neben der Edeavour noch andere J-class-yachten. Shamrock, Velsheda, Ranger, Enterprise, Endeavour, Endeavour II , Rainbow, Yankee, Whirlwind und einige Nachbauten, die in die Formel gebaut wurden Auf den Seiten www.jclassyachts.com und auch www.jclassart.com findet man viele Infos und wunderschöne Bilder zum träumen. Für Fotoenthusiasten sei die Rosenfeld Collection empfohlen und auch www.Fischerphoto.com
Bauen würde ich ja gerne so ein Schiff, aber es ist einfach ein bißchen zu groß.
Kann man den Plan vielleicht in 1.30 oder so machen?
Wäre mal interessant.
Gruß
Hartmut

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Abgeschickt von Tom Kroebel am 10 Juni, 2004 um 16:35:00
Minisail ahoi!
Den Plan und das Modell kann man in jedem Maßstab machen, nur stellt sich die Frage ob eine solche Rennziege in 1:30 überhaupt segelbar wäre ohne allzu große Abstriche an der Vorbildtreue machen zu müssen?
Forever and ever Endeavour,
Tom

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Abgeschickt von Walter Ludwig am 22 Juni, 2004 um 09:02:43
Moin Hartmut,
Machen kann man viel oder fast alles. Die Frage bleibt, was ist sinnvoll.
Die J's waren hochgezüchtete Rennyachten, für den Zweck gebaut vor Newport die Kanne zu erringen bzw. zu verteidigen. Sie waren - tschuldigung für den Ausdruck - 'Leichtwindsegler', die ab einer bestimmten Windstärke im Hafen blieben.
Die J's sind - wie eigentlich alle Rennyachten - problematische Vorbilder, wenn man sie ins Modell umsetzen will, weil sie extrem sind.
Du mußt also Kompromisse machen - breiterer Rumpf, größerer Tiefgang, langer Zusatzkiel usw. Je kleiner der Maßstab, umso größer die notwendigen Kompromisse. Der Maßstab 1:20 stellt bei den J's etwa die Grenze dar, bei der sich vorbildtreue und Segeleigenschaften gerade noch vertreten lassen. Dies geht aber nur mit einem Zusatzkiel.
Ich habe auch lange mit den J's geliebäugelt, aber sie sind mir zu groß.
Es gab vor einiger Zeit auch die Firma Classicboats aus Hannover, die Bausätze aller J's anbieten wollte. Mit der Endeavour sollte es losgehen. Leider hab ich nie wieder was von dem Projekt gehört. Weiß jemand was daraus geworden ist?
grüße
Walter

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Abgeschickt von Tom Kroebel am 22 Juni, 2004 um 09:22:00
Minisail ahoi!
Vielleicht waren das ja die GfK-Rümpfe, die Steinhagen Modelltechnik vor Kurzem bei einem bekannten Internetauktionshaus verscherbelt hat?
Auf meine Anfrage wurde mir gesagt, daß die Rümpfe im Maßstab 1:20 extra für RC-Modellbau (mit mehr Tiefgang und größerem Ruderblatt) gefertigt worden wären.
Vielleicht stellt smt ja nochmal welche her wenn sich genug Interessenten finden?
Modellsegelnde Grüße,
Tom

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Abgeschickt von Hartmut Wlodarczyk am 22 Juni, 2004 um 15:04:36
Hallo Walter und hallo Tom!
Meine Entscheidung ist auch gefallen, da eine richtige Endeavour mir zu groß ist trotz der tollen Bilder. Übrigens hat mir SMT Steinhagen Modelltechnik mit eine e-mail von Thomas Steinhagen einen Rumpf angeboten. Also, wenn noch jemand Lust hat, der Rumpf liegt in Kiel.
Gruß
Hartmut

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Abgeschickt von Tom Kroebel am 23 Juni, 2004 um 08:51:19
Minisail ahoi!
Wieviele Rümpfe hat er denn noch? Oder stellt er die selber her?
(Die momentan stattfindende Kieler Woche wäre ja der ideale Vorwand um hinzufahren und einen Rumpf zu kaufen, ohne daß meine bessere Hälfte das gleich mitbekommt ...)
Modellbauende Grüße,
Tom

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Abgeschickt von Hartmut Wlodarczyk am 23 Juni, 2004 um 14:57:30
Er hat nur noch einen Rumpf.
Mast- und Schotbruch
Hartmut
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942/943/944/945/948/972 - "Dulcibella", das Modifikationswunder von Uwe Kreckel
Abgeschickt von Thomas Schmid am 13 Juni, 2004 um 13:39:31
Hallo zusammen,
wie ich bereits von Uwe Kreckel selbst erfahren habe, gibt es bereits diverse Umbauten und Modifikationen zur Dulcibella. (andere Größen, Gaffelrigg, Langkiel)
Mich würde einmal interessieren, welche Versionen es so alles gibt und wie im Einzelnen die Erfahrungen damit sind.
Vielleicht ist ja der ein oder andere bereit hier mal "seine" Dulcibella vorzustellen.
In den nächsten Tagen geht dazu auch meine Version auf Helling, allerdings bin ich mir noch nicht so sicher, was ich bauen werde. Fest steht, das die Vorgaben des Planes in Bezug auf Gewicht modifiziert werden, fast spantenlos soll sie werden. Bis auf statisch belastete Punkte, dafür andere dünne Stringer die an beiden Planken flächig anliegen und Stringer an der Deckskante.
Da ich Interesse an diversen Kielvarianten habe, denke ich über eine Schnellbefestigung nach, die den Wechsel des Kiels erlaubt. Gibt es dazu schon Erfahrungen über eine elegante Lösung, vielleicht aus dem Bau von M-Booten, deren Kiel ja demontierbar ist? Eine Art Einschubhalterung mit Sicherungsschraube vielleicht?
Als Anfang mal meine unrühmilche Modifikation, Junior will ein Motorboot, aber es soll so aussehen wie auf den Plänen der Dulcibella. Das Gerippe hat er jetzt stehen, gekürztes Heck, negativer Heckspiegel. Wegen dem zu erwartenden rauhen Umgang sind die Spanten und Stringer dabei 5mm dick. Es ist zwar von der Rumpfform her unüblich, fast niveaulos, aber wenn Kinderaugen glühen, sollte man sie ja lassen.
Grüße
Thomas Schmid

942/943/944/945/948/972 - Dulcibella, das Modifikationswunder von Uwe Kreckel
Abgeschickt von Hermann-Josef Stark am 13 Juni, 2004 um 21:00:19
Hallo Thomas
ich baue zur Zeit die original Version. Auf der Messe habe ich das Orginal im Einsatz gesehen und gefilmt. Das Video wird hoffentlich bald hier auf der Seite zusehen sein
Minisail Ahoi
Hermann-Josef

942/943/944/945/948/972 - Dulcibella, das Modifikationswunder von Uwe Kreckel
Abgeschickt von Uwe Kreckel am 14 Juni, 2004 um 22:07:36
Hallo,
eigentlich darf ich hier ja gar nicht antworten... aber ich darf die Hoffnung äußern daß ein paar Leute antworten:
Mario, sag mal ein paar Worte zu Deiner Version mit Lateintakelung und komplett verändertem Unterwasserbereich, oder zu Deinem Gaffelkutter mit den 3 Vorsegeln.
Hallo Thorsten, wie wärs, erzähle Thomas mal was über die Messemodellaktion und was weiter daraus geworden ist (würde mich auch interessieren...)
Oder wo sind die Kollegen mit den "Großprojekten" (1,3 fache bzw. 1,6 fache Größe) ??
Ich bin auch schon ganz schön gespannt auf Antworten...
Gruß Uwe

942/943/944/945/948/972 - Dulcibella, das Modifikationswunder von Uwe Kreckel
Abgeschickt von Uwe Kreckel am 14 Juni, 2004 um 22:28:18
Hallo die 2.
kurze Idee zu Wechselkiel:
diejenigen die schon mal eine Micromagic gebaut haben,kennen eine möglich Lösung auf die Frage bezüglich diverser Kielvarianten:
Eine Schwerttasche (z.B. aus ABS), die vom Kiel bis zum Deck reicht, und sich von unten nach oben hin konisch verjüngt. Abstand zwischen den seitlichen Außenwänden entspricht der Breite des in diesem Bereich rechteckigen Schwertquerschnittes. Oben ist die Tasche abgedeckt durch das Deck. Das Deck hat ein Loch, durch das eine ins Schwert eingeklebte Schraube (M3) herausschaut. Fixiert wird hier mit einer Mutter. Das System könnte ich mir bei der DULCIBELLA genauso vorstellen. Einziger Unterschied, die Schraube sitzt wahrscheinlich im Aufbau. Das ist aber eher gut, denn dann ist sie gleichzeitig gut versteckt. Also ist nur das Deck entsprechend in den Aufbau hinein zu verlängern und auf eine gute Verklebung zwischen Rumpf und Schwertkasten zu achten. Dann kann das fröhliche Experimentieren mit Kielvarianten beginnen.
Ich wünsche viel Spaß und fürchte es wird nicht mehr allzu lange dauern bis hier eine Ragattaversion entstanden ist ... eine Ausführung mit nur 0,8 mm Sperrholz gibt es ja bereits, wie wärs dnn noch mit Kohlefasermast, leichterm Segeltuch, wantenlosem Rigg, kleineren Servos ...
Ich harre mal der Dinge die da kommen und freue mich auf viele Erfahrungsberichte die ich hier wiederfinde.
Uwe

942/943/944/945/948/972 - Dulcibella, das Modifikationswunder von Uwe Kreckel
Abgeschickt von Walter Ludwig am 22 Juni, 2004 um 08:40:57
Moin Skippers,
war ein paar Tage ziemlich beschäftigt und beteilige mich daher erst jetzt an der Diskussion.
Ich hab die Dulcibella mit dem originalen Rumpf- und Segellayout gebaut. Allerdings hab ich mir bei der 'Sposmoker' die Mühe gemacht, das Deck richtig zu beplanken. Mein Junior baut zur Zeit auch eine, wir sind gerade dabei das Deck zu planken.
Nach den ersten Segelschlägen kann ich nur sagen, die Yacht macht ihrem Namen alle Ehre. Es macht einfach SPASS!!! Über den Winter wird eine abgewandelte Version folgen - mit Langkiel und Gaffelrigg, geänderten Aufbauten und vielleicht auch etwas gestreckter.
Viel Spaß beim Bauen und viel Erfolg beim Segeln wünscht Euch
Walter

942/943/944/945/948/972 - Dulcibella, das Modifikationswunder von Uwe Kreckel
Abgeschickt von Hermann-Josef am 11 Juli, 2004 um 17:37:26
Hallo an alle
das Video ist unter http://www.minisail-ev.de/br/br-04-11/br-04-11.htm zu finden
Minisail Ahoi
Hermann-Josef
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956/961/963/964/965/966/967/968/970/1007 - Erfahrungen mit der Genua von Atlantis
Abgeschickt von Ferdinand Schmid am 27 Juni, 2004 um 21:17:44
Hallo,
ich bin vor kurzem zu einer Atlantis von Robbe gekommen, die ich mittlerweile einigermaßen restauriert habe. Nun möchte ich mir das Genua-Segel dazu kaufen und würde mich gerne mal erkundigen, ob schon jemand damit Erfahrung hat und wie das Schiff damit segelt?
Besonders würde mich auch interessieren, ob man unbedingt eine Robbe-Fernsteuerung mit dem zusätzlich angebotenen Genuamodul benötigt oder ob es nicht auch eine andere Computeranlage tut?
IeHbWudK!
Ferdinand

956/961/963/964/965/966/967/968/970/1007 - Erfahrungen mit der Genua von Atlantis
Abgeschickt von Hellmut Kohlsdorf am 02 Juli, 2004 um 00:08:07
Hallo Ferdinand
Das Genua-Modul von Robbe gibts leider nicht mehr. Nach Auskunft des technischen Services von robbe gab es zu wenig Nachfrage. Es gibt aber einen hervorragenden Bericht:
http://diesesundjenesinfo.de/joachim/pdf/genuapdf..pdf
Das ist der Bericht der in der Zeitschrift Schiffsmodell 1/2004 erschienen ist. Eine, robbe-Anlage braucht man also für ein Genua eigentlich nicht, genausowenig eine Computer-Fernsteuerung.
Hellmut

956/961/963/964/965/966/967/968/970/1007 - Erfahrungen mit der Genua von Atlantis
Abgeschickt von Ferdinand Schmid am 05 Juli, 2004 um 19:43:50
Hallo,
danke für den Hinweis mit dem Artikel. Um ehrlich zu sein, habe ich meine Anfrage gestellt, nachdem !! ich den Artikel gelesen habe. Davor war ich eigentlich der Ansicht, das ich eine Genua mit einer Umlaufschot realisieren kann und dieses Genua-Modul eigentlich nur dazu da ist, die (nicht computerunterstützte) F-14 von robbe zu ertüchtigen. Nach jetzt 2x durchlesen des Artikels in der Schiffsmodell 6/2004 habe ich es immer noch so verstanden, das ich ohne Genua-Modul die einfache Umlaufschot vergessen kann und eine Lösung mit Springrollo oder 2 Segelwinden einbauen muß. Kann ich eigentlich immer noch nicht so recht glauben.
Wenn man sich die aufgeführten Beispiele einer Windensteuerung in dem Artikel ansieht, dann kann (ich kenne es nicht) die Funktion des Genua-Moduls doch nur darin bestehen, a) die beiden Endpunkte der Schoten und den Mittelpunkt schnell anzusteuern und dann (mit dem Schieberegler) jeden Punkt dazwischen, oder ? Das müßte ich mit einer normalen Anlage doch auch so hinkriegen, auch ohne Springrollo und zweite Winde? Bei Dehnung der Taue müßte ich dann halt die Feintrimmung am Sender bemühen.
Oder habe ich hier einen Denkfehler?
Würde mich über eine nicht so bissige Antwort freuen, auch wenn ich mich mit meinen Fragen evtl. als seglerischer Blindflieger entpuppt habe.
Merci im voraus.
Ferdinand

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Abgeschickt von Tom Kroebel am 05 Juli, 2004 um 21:30:27
Minisail ahoi!
Vielleicht sollte man der Schiffsmodell mal ein paar Anmerkungen zum besagten Artikel schicken.
Robbe könnte vielleicht mal die Schaltung des Moduls veröffentlichen, dann könnten Interessierte es sich doch selber zusammenlöten.
Natürlich läßt sich eine Umlaufschot auch ohne das Genua-Modul steuern, nur eben nicht ganz so komfortabel. Sieht man z.B. bei Robbes Valdivia, da ist von der Verwendung des Genua-Moduls keine Rede mehr.
Stimmt genau: Das Modul hat einen Schalter mit 3 Stellungen für Links, Neutral und Rechts. Diese Stellungen lassen sich übrigens separat am Modul einstellen. Über einen angeschlossenen Linearschieber wird dann die Position der Schot eingestellt.
Die Winde läßt sich natürlich auch über einen normalen Steuerknüppel, einen Drehgeber oder einen Linearschieber steuern. Mit einem zusätzlichen Dual-Rate-Modul (entweder senderseitig oder im Modell) mußt Du dann eventuell noch den Weg begrenzen (im Falle der F14, die FC-16 hat diese Funktion schon eingebaut).
Modellskippernde Grüße,
Tom

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Abgeschickt von Joachim Tzyschakoff am 06 Juli, 2004 um 10:29:21
Hallo Ferdinand,
Hallo Tom,
wenn Ihr den besagten Artikel richtig gelesen habt, dann muß Euch aufgefallen sein, daß ich angedeutet habe, daß es auch andere Lösungsmöglichkeiten gibt. Insoweit verstehe ich nun Tom´s Aussage ( Zitat :"Vielleicht sollte man der Schiffsmodell mal ein paar Anmerkungen zum besagten Artikel schicken.") nicht. Tom, es wäre besser, wenn Du hier die möglichen anderen Lösungen posten würdest, da Ferdinand Rat sucht, und keine Andeutungen !
Deinen Wunsch nach Schaltungsveröffentlichung kann ich gut verstehen, zumal Du in einem anderen Beitrag den Eigenbau "angedroht" hast. Allerdings wird Robbe diesem Wunsch wohl kaum entsprechen.
Die hier im Forum beschriebene Funktion des sog. Genua-Moduls ist nun überhaupt nicht brauchbar. Hier die Grundeinstellungen für alle Interessierten :
1. Schalterstellung Links - Neutral - Rechts
2. Einstellpositionen auf der Platine
a. max. möglicher Weg von Vorne nach Hinten
b. Lage der Neutralposition
c. Endposition Links / dichtgeholt
d. Endposition Rechts / dichtgeholt
Mein Artikel in der SchiffsModell endete im Übrigen mit der Bekanntgabe meiner Postanschrift und Mail-Adresse, so daß der Leser mich bei auftauchenden Fragen direkt kontaktieren kann. Alle Angaben und Ausführungen des Artikels sollen dazu dienen, die Funktionsweisen zu verdeutlichen, es wurde von mir aber auch ausdrücklich darauf hingewiesen, das nicht auf spezielle Einzelfälle eingegangen werden kann, zumal die Gegebenheiten in jedem Modell anders geartet sind.
Ein spezielles Dual-Rate-Modul muß man sich allerdings keinesfalls kaufen ! Eine erheblich preiswertere Lösung hierzu wird demnächst auf meiner Homepage ( www.jt-yachtmodelle.de ) unter Tipps veröffentlicht. Die Baukosten für diese Lösung werden sich auf ca. 2 EUR belaufen.
Viele Grüße
Joachim

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Abgeschickt von Ferdinand Schmid am 06 Juli, 2004 um 19:25:44
Hallo,
vielen Dank mit den beiden Expertentipps. Das läßt mich doch ein wenig beruhigter schlafen, da an dieses Modul gebraucht sicher schlecht ranzukommen ist. Wenn ich die Genua an der Atlantis dran habe, kann ich ja mal meine eigenen Erfahrungen mit den Segeleigenschaften schildern.
Oder gibt es vielleicht doch noch jemanden, der die Atlantis mit Genua segelt und mir den einen oder anderen Tip beim Einbau und zum Betrieb geben kann?
mfg
Ferdinand
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Abgeschickt von Tom Kroebel am 06 Juli, 2004 um 22:11:13
Minisail Ahoi!
Ich hatte (m)eine Lösung gepostet. Und der Schiffsmodell hatte ich geschrieben, daß es das Genua-Modul nicht mehr gibt - als Antwort bekam ich "Davon wissen wir nichts, aber wir fragen mal bei Robbe nach" - und seitdem ist Funkstille ... schade, denn es wäre doch sicher für den einen oder anderen Leser interessant gewesen.
Wieso kann/soll eigentlich die Endposition auf beiden Seiten unterschiedlich sein? Kann eine Genuaschot auf einer Seite länger sein und welchen Sinn macht das?
Ich habe ein Dual-Rate-Modul (für knappe 20 Euro) vor die Winde geschaltet und damit funktioniert die Wegbegrenzung einwandfrei, ohne spezielles Modul im Sender.
Dann solltest du aber vorher noch was an deiner Homepage ändern, damit der "Enter/Eingang"-Button auch funktioniert und man zu den Tipps kommt.
Oder beschreibe deine Lösung doch hier, dann können wir das mal ausprobieren.
Modellskippernde Grüße,
Tom

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Abgeschickt von Joachim Tzyschakoff am 07 Juli, 2004 um 08:07:43
Hallo Tom,
Hallo Interessierte,
an dieser Stelle nehme ich, soweit mir möglich, nochmals zu einigen Punkten Stellung.
Zitat Tom: "... Und der Schiffsmodell hatte ich geschrieben, daß es das Genua-Modul nicht mehr gibt - als Antwort bekam ich "Davon wissen wir nichts, aber wir fragen mal bei Robbe nach" - und seitdem ist Funkstille ... schade, denn es wäre doch sicher für den einen oder anderen Leser interessant gewesen."
Das die Redaktion Dir noch nicht weitergehend geantwortet hat, liegt evtl. daran, daß selbige auch von Robbe noch keinerlei Rückantwort vorliegen hat. Hier zeigt sich wieder einmal, daß wir Schifflesbauer für die Industrie nur eine kleine Minderheit gegenüber der fliegenden Zunft sind.
Zitat Tom: "Wieso kann/soll eigentlich die Endposition auf beiden Seiten unterschiedlich sein? Kann eine Genuaschot auf einer Seite länger sein und welchen Sinn macht das? "
Die senderseitige Steuerung der Winde teilt den Funktionsweg zu je 50% nach Links und Rechts auf, und dazwischengelegt ist der variable Neutralpunkt, der die jeweiligen Seitenwege voneinander abkoppelt. Da nun auf elektronischem Wege kein gemeinsamer Endpunkt mehr vorhanden ist, bedarf es einer gesonderten Einstellung für jede Seite.
Zitat Tom: "Dann solltest du aber vorher noch was an deiner Homepage ändern, damit der "Enter/Eingang"-Button auch funktioniert und man zu den Tipps kommt."
Anscheinend gibt es einige Wenige die nicht über die Eingangsseite meiner HP hinauskommen. Dieses liegt nun aber nicht an meiner HP, sondern vielmehr am PC des jeweiligen Users. Kann es sein, daß Du eine Firewall oder Ad-aware mit hoher Sicherheitseinstellung verwendest, so daß eine Weiterleitung unterbunden wird ? Nach Anklicken des Enterbuttons wird der User auf den Server meines Bruders weitergeleitet, da ich dort den Inhalt meiner HP abgelegt habe (Kostenersparnis!)
Wer also nicht über den Enterbutton hinauskommt, der möge doch die o.a. Schutzprogramme niedriger einstellen. DANKE aber für den Hinweis, ich werde auf der Eingangsseite eine entsprechende Information anbringen.
Viele Grüße
Joachim

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Abgeschickt von Hellmut Kohlsdorf am 11 Juli, 2004 um 01:35:44
Hallo Freunde
ich wundere mich ein wenig über die unkonstruktiven Kritiken über die HomePage. Das bringt nichts zur Sache und kann eigentlich nur der Befriedigung persönlichen Egos dienen. Ich fand der Artikel war der erste der substantiell was zum Thema Genua-Ansteuerung brachte. Ich wünschte ich hätte diesen schon vor 1,5 Jahren gehabt, da ich seit langem an einem Eigenbau der Voilier aus dem vth-Verlag arbeite und diese mit einem Genua und Spinnaker ausstatte. Da ich selber kein Segler bin und das Meiste vom grünen Tisch aus mache, (also Internet), war ich daran interessiert Details zur Genua-Ansteuerung im Schiffsmodellbau zu lernen.
Kritisch gesehen vom Anfang an, aber durch obigen Artikel richtig darauf aufmerksam gemacht, sind die Asymmetrien zwischen den Schot-Betätigungen Steuer- und Backboard seitig. Einmal zwecks die nicht unter Zugbelastung stehende Schot auch wirklich spannungsfrei zu bekommen, und andererseits die Funktion das Genua bei achterlichen Wind extrem bauchig zu fahren, also praktisch wie ein "asymetrischer" Spinnaker. Nagelts mich bitte nicht ob das auch der technisch richtige Begriff ist, aber ich hoffe es ist klar was gemeint ist und man kann die Abbildung hierzu im Artikel sehen.
Ich gehe jetzt bei meinem Boot einen ganz anderen Weg, da ich stark auf die Möglichkeiten von uControllern setzen werde. Hierzu setze ich auf eine Zentrale Steuerhardware, genannt RN-Control, von RoboterHardware.de, für die es im RoboterNetz.de eine sehr gute Forum-Umgebung als Unterstützung gibt. Dort kann ich Steuersignale vom Empfänger dekodieren und dann unter Software-Kontrolle unter vielem Anderen, die Servos, Winden, Schrittmotoren und Getriebemotoren steuern. Wenn hierzu Interesse besteht kann ich gerne mehr dazu mitteilen.
Ich steuere Steuer- und Backbordseitig je eine Winsch an, die jeweils durch einen Getriebemotor mit Ist-Wertgeber und Endlagen-Schalter durch einen AVR mega32 gesteuert wird. Dadurch habe völlig freie Kontrolle die durch die Dekodierung der Signale vom Empfänger entgegen genommenen Steuerbefehle in eine otpimierbare Funktion umzusetzen. Nicht nur den Aussschlag eines Steuerknüppels vom Sender, sondern auch z.B. durch Kippschalter übertragene Signale für "Sonderfunktionen". Die Motoren mit Ist-Wertgeber, Dunkermotoren, erhalte ich billigst aus den Austauschteilen eines Geräteherstellers.
Mittelfristig ist, als reine Softwareaufgabe, vorgesehen das Steuern intelligent auf die Umsetzung von "Maneuvern", also ganze Steuerfolgen zu implementieren. Das ist bei mir wichtig da ich darauf achten muß das die Schot zur Winsch immer eine mindest Zugspannung aufweist um ein verheddern zu vermeiden.

956/961/963/964/965/966/967/968/970/1007 - Erfahrungen mit der Genua von Atlantis
Abgeschickt von Ferdinand Schmid am 06 August, 2004 um 14:00:13
Hallo,
wie versprochen jetzt die eigenen Erfahrungen mit dem Genua-Satz für die Atlantis, damit das Kapitel auch abgeschlossen werden kann: Was bekomme ich eigentlich, wenn ich die Genua als Zubehör für die Atlantis kaufe?
Ich bekomme:
1 Genua-Segel ohne Profilierung aus recht dünnem Segeltuch
1 Kunststoffschiene ungefähr als X-Profil ausgebildet zum befestigen auf Deck, auf der dann ein Rutscher das Segel von einer Seite auf die andere zieht.
1 Aluprofil, auf der das Segel aufgezogen werden soll, wenn man das Segel reffen will (Rollreff)
1 kleiner Motor samt Getriebebausatz, um die Genua aufwickeln zu können.
Ein Haufen Kleinkrempel (Schrauben, dicke Alurollen etc., ein nicht besonders guter Bauplan, der vor allem keinen Hinweis gibt, wie denn vor allem optimal die X-Schiene einzubauen ist (mehr zur Rumpfmitte oder mehr zur Bordwand??)
Wie soll die Sache prinzipiell eingebaut werden?
Das X-Profil wird in heißem Wasser biegefähig wie Kaugummi, dieses kann dann zwischen Reling und Wanten und kurz vor dem vorderen Deckhaus in U-Form gebogen auf dem Deck verschraubt werden. Nun wird ein kleiner Rutscher auf die Schiene gesetzt, der dann per Winde auf der Schiene die Genua hin und her bewegt.
Die Segelwinde (separat zu besorgen) bekommt die dem Set beiliegende große Windentrommel verpaßt und wird unter Deck eingebaut (lt. Bauvorschlag liegend). Die Seilführung verläuft dann lt. Bauvorschlag über einige Umlenkrollen kurz hinter dem vorderen Mast durch das Deck und wieder per Umlenkrolle auf dem X-Profil. Der Rutscher muß dann noch verknotet werden. Das ganze ist als einfache Endlosschot ausgeführt. Der lange Seilweg wird durch eine ziemlich große Windentrommel möglich gemacht.
Ich habe es so mit einigen Abweichungen verwendet:
Die Winde wurde stehend eingebaut. Im Gußeisenkiel wurden dafür zwei 3 mm -Löcher mit Gewinde eingeschnitten, die Windenhalterung bekam dann zwei Schlitze eingefräßt, damit die ganze Winde ein wenig verschoben werden kann, um das Seil zu spannen.
Das Windenseil wurde beim hinteren Deckshaus aus dem Rumpf geführt (mit Führung in Kunststoffbowdenzügen und ganz hinten am Heck mit jeweils einer kugelgelagerten Umlenkrolle auf Deck nach vorne geführt. Vorteil ist, das anstatt von drei 90-Grad-Umlenkungen nun nur eine 180-Gradumlenkung notwendig ist. Allerdings ist dann das beiliegende Seil zu kurz. Den Getriebemotor und das Aluprofil als Rollreff habe ich weggelassen und durch die Genua ganz klassisch ein Stahlseil geführt, die Sache mit dem Rollreff war mir zu aufwändig und zu gewichtig, ich will vor allem segeln. Außerdem hätte man sich noch Gedanken über eine Endabschaltung des Motors machen müssen, im Bauplan war jedenfalls nichts dazu beschrieben.
Die auf Deck verlegte Plastik -X-Schiene und der Rutscher wurde noch silbern lackiert und dann der Computersender eingestellt. Bei max. Servoweg kann die Genua jetzt komplett dichtgeholt werden, hat eben so gereicht (am Sender wurde ein Drehknopf eingebaut). Wenn ich den Getriebemotor eingebaut hätte (der wäre ein paar Zentimeter von der vorhandenen Bugöse zur Schiffsmitte hin einzubauen gewesen und folglich der Weg zum dichtholen weiter) hätte ich noch eine zusätzliche Seilumlenkung einbauen müssen, da der einstellbare Wickelweg nicht gereicht hätte.
Fazit: Einfach und nicht besonders schön durch die Schiene an Deck, aber es funktioniert (vor allem fliegen keine losen Seile über das Deck, die sich in den Aufbauten verfangen können. Die Sache hätte um gut 30-40 EUR billiger sein können ohne Getriebemotor und Aluprofilschiene, wenns diese extra zu kaufen gäbe (wäre auch für die Smaragd von Interesse, da gibts das nicht).
Wie segelt die Fuhre jetzt?
Erst mal ziemlich ungewohnt (bin jetzt erst ein mal gesegelt). Bei schwachem Wind schneller als mit Fock (wie erhofft). Da allerdings noch keine große Segelpraxis meinerseits vorhanden ist, macht das Schiffchen jetzt noch ein wenig mehr was es will als früher. Wenn gar kein Wind weht, hilft leider auch eine Genua nix. Aber da man jetzt einen Knopf mehr zum drehen hat, macht es trotzdem mehr Spaß.
Sollten Fragen eurerseits bestehen, bitte einfach mailen.
Schiff ahoi.
Ferdinand
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